Presse: UBS-Fonds neben First Brands mit noch weiteren Ausfällen
Zürich (awp) - Bei der Grossbank UBS ist das Kreditfondsgeschäft laut einem Medienbericht nicht nur vom in die Pleite gerutschten US-Autoteilehersteller First Brands betroffen. Der betroffene Fonds musste noch weitere Ausfälle einräumen, wie das deutsche "Handelsblatt" am Dienstagabend schreibt.
Anfang Februar habe die Bank Anleger des "UBS Working Capital Finance Opportunistic Fund" darüber informiert, dass im Zuge der Liquidation des Anlagevehikels ein weiteres, von First Brands unabhängiges Investment fast vollständig abgeschrieben werden müsse. Das Schreiben liege der Zeitung vor: Demzufolge müssten sich Anleger auf weitere millionenschwere Verluste bei dem Fonds einstellen.
Es seien offenbar neue Probleme aufgetaucht, die nichts mit First Brands zu tun hätten. Man habe eine zusätzliche "Position" um 91 Prozent abgewertet, heisst es in dem Kundenschreiben der UBS laut "Handelsblatt" weiter. Diese habe rund 5 Prozent des Fondsvermögens ausgemacht.
Um welche Position es sich handle, gehe aus dem Schreiben der UBS nicht hervor. Insgesamt seien per Ende Januar dieses Jahres 61 Prozent des verwalteten Fondsvermögens an die Investoren zurückgezahlt worden.
Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte eine Sprecherin der Bank dazu lediglich: "Unsere Priorität liegt weiterhin darauf, alle erforderlichen Massnahmen zum Schutz von Kundeninteressen zu ergreifen und eine maximale Rückzahlung zu erreichen.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| UBS Group N | 31.76 |
-0.42
-1.31%
|
38.39 | 30.68 | 7'044'798.00 |
| UBS Sp CDR-Reg S | 25.47 |
-1.22
-4.57%
|
29.66 | 25.42 | 60.00 |