Zusammenfassung: Meldung, welche die Fakten eines Ereginisses zusammenfasst
13.05.2026 13:04:12
Die Verkäufe von Sunrise lagen in den Monaten Januar bis März mit 722,8 Millionen Franken ziemlich genau auf dem Vorjahresniveau (+0,1 Prozent), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies sei vor allem auf das Wachstum bei den Mobilabos und im Geschäftskunden-Bereich sowie auf Geräteverkäufe zurückzuführen. Die saisonal bedingte Zurückhaltung der Kunden und ein Rückgang im Internet-Bereich wurden so kompensiert.
Der bereinigte Betriebsgewinn stieg dagegen um 2,5 Prozent auf 245,9 Millionen Franken. Unter dem Strich stand aber ein deutlich höherer Nettoverlust von 39,4 Millionen, nach einem Minus von lediglich 1,3 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Das Minus ist aber vor allem auf nicht-realisierte Buchverluste für Währungsabsicherungen zurückzuführen. Diese haben keinen Einfluss auf die operative Tätigkeit, betonte Finanzchef Jany Fruytier in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.
Mit seinen Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Schnitt nur mit einem Umsatz von 713 Millionen und einem Betriebsgewinn von 237 Millionen Franken gerechnet.
Nach dem guten Start in das Jahr bestätigte das Management auch seine Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll der Umsatz "weitgehend stabil" bleiben und der operative Überschuss soll mit rund einer Milliarde Franken etwa auf Vorjahresniveau liegen.
___ Preiserhöhungen geplant
Im August will Sunrise die Preise für seine Abos bekanntlich durch die Bank erhöhen. "Bisher haben wir noch keine wesentlichen Reaktionen darauf gesehen", sagte Sunrise-Chef André Krause. Er zeigte sich zudem optimistisch, dass die höheren Preise gut im Markt aufgenommen werden.
Laut Krause regieren Kunden zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten mit Kündigungen. Nach der Ankündigung folgt die individuelle Information für Preisanstiege und dann die Umsetzung. Nach der "Phase eins" seien die Auswirkungen bisher noch "minimal".
Mit seinen Preiserhöhungen ist Sunrise nicht allein. Auch Salt und Swisscom hatten zuletzt ihre Preise angehoben oder werden es bald tun. Sie führen dabei ebenso wie Sunrise höhere Kosten wie auch Investitionen in den Netzausbau an.
___ Aktie legt leicht zu
An der Börse zündeten die Zahlen kein Feuerwerk. Die Papiere steigen am frühen Nachmittag rund 1 Prozent, nachdem sie anfänglich noch lange im Minus lagen. Der Gesamtmarkt zeigte sich ebenfalls etwas fester.
Analysten hatten die Zahlen zwar grösstenteils positiv eingeschätzt, jedoch könnte der gesättigte Inlandmarkt ein Grund für die anfängliche Zurückhaltung gewesen sein, hiess es. Das Wachstumspotenzial sei eher begrenzt.
Um die bestehenden Kunden länger halten zu können, hat Sunrise ein Treueprogramm eingeführt. Dieses sei ein "wichtiger Strategiewechsel", da bisher der Fokus hauptsächlich auf dem Gewinn neuer Kunden gelegen habe, sagte Krause weiter.
Sunrise nach gutem Start optimistisch für 2026
Zürich (awp) - Mit seinen Zahlen zum ersten Quartal hat der Telekomkonzern Sunrise die Erwartungen von Analysten übertroffen. Für das gesamte Jahr 2026 und die anstehenden Preiserhöhungen zeigt sich das Management optimistisch.Die Verkäufe von Sunrise lagen in den Monaten Januar bis März mit 722,8 Millionen Franken ziemlich genau auf dem Vorjahresniveau (+0,1 Prozent), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies sei vor allem auf das Wachstum bei den Mobilabos und im Geschäftskunden-Bereich sowie auf Geräteverkäufe zurückzuführen. Die saisonal bedingte Zurückhaltung der Kunden und ein Rückgang im Internet-Bereich wurden so kompensiert.
Der bereinigte Betriebsgewinn stieg dagegen um 2,5 Prozent auf 245,9 Millionen Franken. Unter dem Strich stand aber ein deutlich höherer Nettoverlust von 39,4 Millionen, nach einem Minus von lediglich 1,3 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Das Minus ist aber vor allem auf nicht-realisierte Buchverluste für Währungsabsicherungen zurückzuführen. Diese haben keinen Einfluss auf die operative Tätigkeit, betonte Finanzchef Jany Fruytier in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP.
Mit seinen Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Schnitt nur mit einem Umsatz von 713 Millionen und einem Betriebsgewinn von 237 Millionen Franken gerechnet.
Nach dem guten Start in das Jahr bestätigte das Management auch seine Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll der Umsatz "weitgehend stabil" bleiben und der operative Überschuss soll mit rund einer Milliarde Franken etwa auf Vorjahresniveau liegen.
___ Preiserhöhungen geplant
Im August will Sunrise die Preise für seine Abos bekanntlich durch die Bank erhöhen. "Bisher haben wir noch keine wesentlichen Reaktionen darauf gesehen", sagte Sunrise-Chef André Krause. Er zeigte sich zudem optimistisch, dass die höheren Preise gut im Markt aufgenommen werden.
Laut Krause regieren Kunden zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten mit Kündigungen. Nach der Ankündigung folgt die individuelle Information für Preisanstiege und dann die Umsetzung. Nach der "Phase eins" seien die Auswirkungen bisher noch "minimal".
Mit seinen Preiserhöhungen ist Sunrise nicht allein. Auch Salt und Swisscom hatten zuletzt ihre Preise angehoben oder werden es bald tun. Sie führen dabei ebenso wie Sunrise höhere Kosten wie auch Investitionen in den Netzausbau an.
___ Aktie legt leicht zu
An der Börse zündeten die Zahlen kein Feuerwerk. Die Papiere steigen am frühen Nachmittag rund 1 Prozent, nachdem sie anfänglich noch lange im Minus lagen. Der Gesamtmarkt zeigte sich ebenfalls etwas fester.
Analysten hatten die Zahlen zwar grösstenteils positiv eingeschätzt, jedoch könnte der gesättigte Inlandmarkt ein Grund für die anfängliche Zurückhaltung gewesen sein, hiess es. Das Wachstumspotenzial sei eher begrenzt.
Um die bestehenden Kunden länger halten zu können, hat Sunrise ein Treueprogramm eingeführt. Dieses sei ein "wichtiger Strategiewechsel", da bisher der Fokus hauptsächlich auf dem Gewinn neuer Kunden gelegen habe, sagte Krause weiter.
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