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Dividende   16.01.2026 07:28:08

Titlis Bergbahnen 2024/25 mit weniger Ertrag und Gewinn

Engelberg (awp) - Die Titlis Bergbahnen haben im Geschäftsjahr 2024/25 nach einem positiven Sondereffekt im Vorjahr weniger Gewinn erzielt. Die Besucherzahlen sind gegenüber dem Vorjahr allerdings klar gestiegen.

Der Bahnbetreiber beförderte im per Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 1,16 Millionen Fahrgäste. Das sind 4,3 Prozent mehr als im Jahr davor, wie das Engelberger Traditionsunternehmen am Freitag mitteilte. Zum Allzeitrekord von 2018/19 mit 1,24 Millionen Passagieren fehlten allerdings rund 7 Prozent.

Bei den Gruppenreisenden stieg die Gästezahl um 2,6 Prozent, bei den Individualreisenden um 4,3 Prozent. Am stärksten nahm die Zahl der Schneesportgäste zu - hier lag das Plus bei 8,5 Prozent.

___ Ertrag unter Vorjahreswert - Sondereffekt belastet Ergebnis

In der Folge stieg auch der Verkehrsertrag um 6,6 Prozent auf 53,3 Millionen Franken. Dennoch sank der Betriebsertrag um 5,1 Prozent auf 85,7 Millionen Franken. Das Unternehmen begründet dies mit einem positiven Sondereffekt im Vorjahr: Damals hatte ein Grundstücksverkauf 8 Millionen Franken eingebracht.

Zudem erhöhte sich der Betriebsaufwand um 4,3 Prozent auf 57,7 Millionen Franken. Grund dafür war ein erhöhter Personalaufwand infolge des parallel laufenden Tagesbetriebs und der Bauarbeiten auf dem Titlis.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) nahm um gut 21 Prozent auf 23,6 Millionen Franken ab. Es verblieb ein Reingewinn von 7,7 Millionen Franken - im Vorjahr waren es noch 15,0 Millionen. Die Dividende soll unverändert bei 80 Rappen je Aktie bleiben.

___ Titlis Tower soll künftiges Wachstum antreiben

Künftig sollen die Geschäfte des Engelberger Bahnbetreibers dank der laufenden Erneuerungen auf dem Titlis weiter anziehen. Ein wichtiger Meilenstein war laut Unternehmen im Herbst die Entfernung des Gerüsts am Titlis Tower, der Ende Mai 2026 eröffnet werden soll.

Die mediale Resonanz sei sehr erfreulich gewesen, und die Aussenwahrnehmung der Destination habe sich spürbar verbessert. Der Bahnbetreiber erhofft sich durch die Erneuerungen auf dem Titlis "nachhaltiges Wachstum" und zusätzliche Ertragskraft.


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