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Marktgespräch, Gerücht   28.10.2026 10:00:37

Marktgespräch 28. Oktober: Givaudan/DSM-Firmenich, Jungfraubahn

Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 10.00 Uhr):

GIVAUDAN/DSM-FIRMENICH (-1,3% auf 3890 Fr.; -2,3% auf 98,60 Fr.) : Kursdelle wegen Rivale Symrise

Die Aktien von Givaudan und DSM-Firmenich hatten in den letzten Wochen einen mehr als guten Lauf. Am Mittwoch weist die Kursentwicklung bei den beiden Herstellern von Aromen und Duftstoffen für einmal jedoch negative Vorzeichen auf. Als "Spielverderber" erweist sich ausgerechnet Symrise. Der deutsche Gegenspieler warnt nämlich vor einer Wachstumsabflachung im Schlussquartal. Firmenchef Jean-Yves Parisot geht für 2026 zwar auch weiterhin von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent sowie einer operativen Gewinnmarge zwischen 21,5 und 22,5 Prozent aus. Seines Erachtens dürfte das Umsatzwachstum aus heutiger Sicht allerdings eher in der Mitte und die operative Gewinnmarge sogar am unteren Ende der jeweiligen Zielbandbreite liegen. Für diese Aussagen werden die Symrise-Aktien an der Frankfurter Börse mit einem Minus von 9 Prozent und mehr abgestraft. Auch die Titel von DSM-Firmenich und Givaudan können sich nicht vollends entziehen und geben nach. Wie Händler festhalten, kommt bei Givaudan erschwerend hinzu, dass das Unternehmen keine konkreten Jahresziele nennt. Das wiederum lasse trotz der starken Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten viel Spielraum für Zahlenspekulationen, heisst es weiter.

JUNGFRAUBAHN (+7,5% auf 257,50 Fr.): Raus aus dem Tal?

Für die Aktien der Jungfraubahn scheint sich ein Weg raus aus dem jüngsten Tal zu eröffnen. Angetrieben von einem positiven Analystenkommentar schieben die Titel deutlich an und wagen einen Ausbruchsversuch. Berenberg hat sich in einer Erstabdeckung klar positiv zu den Titeln der Bergbahnbetreiberin geäussert und eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 310 Franken ausgesprochen. Die Analysten stellen die einzigartigen touristischen Infrastruktur rund um das Jungfraujoch heraus. Damit verfüge das Unternehmen über eine starke Marktstellung und auch eine erhebliche Preissetzungsmacht. Noch laste der Nahostkonflikt auf der Nachfrage, sobald sich aber die Flugverbindungen normalisierten, sei mit einer Erholung des Tourismus zu rechnen, heisst es weiter. Und der jüngste Rückgang biete sich zudem als Einstiegsgelegenheit an.

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