Logistiker Ceva prüft Alternativrouten wegen Nahost-Konflikt
Baar (awp) - Die Folgen des Konflikts im Mittleren Osten für Lieferketten bleiben zunächst unklar, während der Zuger Logistiker Ceva an alternativen Transportlösungen arbeitet. Man stimme sich eng mit Luft- und Seefrachtpartnern ab, um Sendungsdaten zu sichern sowie Ersatzrouten zu entwickeln, teilte der Logistikkonzern am Samstagabend auf seiner Webseite mit.
Der Luftraum über grossen Teilen der Region sei geschlossen, zudem suchten Schiffe in betroffenen Gewässern Schutz, hiess es. Die Region bleibe ein zentraler Umschlagknoten zwischen Weltregionen, weshalb sowohl eingehende als auch Transittransporte betroffen sein könnten. Ceva beobachte insbesondere Sendungen mit Bezug zur Region, die durch Sperrungen oder Sicherheitslagen beeinträchtigt werden könnten.
Sobald mehr Klarheit über die Lage und deren Auswirkungen bestehe, wolle CEVA Kunden über mögliche Folgen für ihre Logistik informieren. Kunden mit konkreten Sendungsfragen sollten ihre üblichen Ansprechpartner kontaktieren.
Zum gleichen Thema
| POLITIK, REGIERUNG, PARLAMENT, BUNDESVERWALTUNG | 28.02.2026 21:50:40 | Israel: Chef des iranischen Verteidigungsrats getötet |