Politik, Regierung, Parlament, Bundesverwaltung
22.06.2026 07:31:14
Die EU habe zwar kein Interesse an einem Blackout in der Schweiz, da sich dieser ausweiten könnte. "Aber niemand weiss, wie die EU in einem Notfall reagieren würde", so die 64-Jährige.
Ein Blackout würde die Schweiz laut Thoma pro Tag schätzungsweise rund eine Milliarde Franken kosten. Ein solcher Stromausfall sei "ein Extremfall und extrem teuer".
Wahrscheinlicher seien ohne Stromabkommen mit der EU steigende Kosten für die Netzstabilität und eine weniger zuverlässige Versorgung. Dies wäre ein "Eigengoal für die Schweiz", sagte Thoma. Die Mehrkosten würden auf Haushalte und Unternehmen überwälzt.
"Es geht um das Interesse der Schweiz und des Wirtschaftsstandortes", betonte die Unternehmenslenkerin. Die Industrie stehe hierzulande ohnehin unter Druck: "Einerseits wegen der Zölle, andererseits wegen der Erwartung vieler Länder, dass kritische Güter, etwa Pharma, lokal produziert werden.
Sulzer-CEO: Ohne Stromabkommen fehlen der Schweiz zentrale Informationen
Zürich (awp) - Die Chefin des Industriekonzerns Sulzer warnt vor den Folgen für die Schweiz, sollte das Stromabkommen mit der EU nicht zustande kommen. "Ohne Stromabkommen nimmt die Schweiz bei grosser innereuropäischer Handelsaktivität nicht oder kaum am Stromaustausch teil, und es fehlen ihr zentrale Informationen", sagte Suzanne Thoma in einem am Montag publizierten Interview mit den CH-Media-Zeitungen.Die EU habe zwar kein Interesse an einem Blackout in der Schweiz, da sich dieser ausweiten könnte. "Aber niemand weiss, wie die EU in einem Notfall reagieren würde", so die 64-Jährige.
Ein Blackout würde die Schweiz laut Thoma pro Tag schätzungsweise rund eine Milliarde Franken kosten. Ein solcher Stromausfall sei "ein Extremfall und extrem teuer".
Wahrscheinlicher seien ohne Stromabkommen mit der EU steigende Kosten für die Netzstabilität und eine weniger zuverlässige Versorgung. Dies wäre ein "Eigengoal für die Schweiz", sagte Thoma. Die Mehrkosten würden auf Haushalte und Unternehmen überwälzt.
"Es geht um das Interesse der Schweiz und des Wirtschaftsstandortes", betonte die Unternehmenslenkerin. Die Industrie stehe hierzulande ohnehin unter Druck: "Einerseits wegen der Zölle, andererseits wegen der Erwartung vieler Länder, dass kritische Güter, etwa Pharma, lokal produziert werden.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Sulzer N | 141.00 |
-0.60
-0.42%
|
173.60 | 138.40 | 62'771.00 |