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Unternehmensergebnis   20.03.2026 07:33:20

Cham Swiss Properties 2025 mit hohem Gewinn

Cham (awp) - Die aus einer Fusion entstandene Immobiliengesellschaft Cham Swiss Properties hat im neuen Kleid erstmals Zahlen vorgelegt. Im vergangenen Jahr fiel ein höheres Nettoergebnis aus dem Verkauf von Liegenschaften an, was den Gewinn stützte.

Der Betriebsertrag der in diesem Jahr aus der Zusammenlegung der Cham Group mit der Ina Invest entstandenen Firma lag bei 140,6 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Da aber die Zahlen von Ina Invest bis zum Fusionszeitpunkt im Frühjahr 2025 nicht enthalten sind, sind Vergleiche mit Vorjahreswerten nicht richtig aussagekräftig. Zum Betriebsertrag wird in der Erfolgsrechnung ein Vorjahreswert von 10,1 Millionen angegeben. Der Zusammenschluss der beiden Firmen wurde Ende 2025 abgeschlossen.

Mehr Mietertrag

Aus der Vermietung der rund zwanzig Renditeliegenschaften flossen der Gesellschaft insgesamt 22,4 Millionen Franken zu, nach 8,1 Millionen im Vorjahr, wie es weiter hiess. Zur Beurteilung der operativen Leistung im Mietgeschäft legt Cham Swiss Properties einen Pro-forma-Mietertrag inklusive Ina Invest offen. Dieser beläuft sich im Jahr 2025 auf 26,3 Millionen Franken. Die Leerstandsquote liege bei 6 Prozent.

Der Verkauf von Liegenschaften steuerte ein Nettoergebnis von 37,4 Millionen Franken bei. Somit erreichte das Betriebsergebnis (EBIT) ohne Neubewertungseffekte 43,3 Millionen Franken. Für das Vorjahr wurden 6,7 Millionen ausgewiesen.

Dank des Erfolgs aus Neubewertungen von 132 Millionen belief sich der Konzerngewinn auf 143,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte laut den Angaben ein Konzerngewinn in Höhe von 168,2 Millionen resultiert, da der Erfolg aus Neubewertungen grösser war (184,7 Millionen).

Mehr Dividende

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,43 Franken pro Aktie erhalten. Das sind 23 Rappen mehr als im Vorjahr. "Dies entspricht 2,0 Prozent des Nettoinventarwerts (NAV) der Gesellschaft. Diese Ausschüttungspolitik soll auch in den kommenden Jahren als Minimum - und damit drei Jahre früher als ursprünglich vorgesehen - beibehalten werden", hiess es.

Der Wert des Immobilienportfolios kletterte per Ende Jahr auf 1,73 Milliarden Franken (1. Halbjahr 2025: 1,67 Milliarden). Dies sei insbesondere auf die planmässigen Fortschritte bei der Bau- und Entwicklungstätigkeit zurückzuführen.

Derzeit seien sechs Renditeobjekte für das eigene Portfolio mit einem Investitionsvolumen von 180 Millionen Franken im Bau. In den Städten Genf und Zürich erstelle die Gesellschaft insgesamt 117 Mietwohnungen, die voraussichtlich im Jahr 2027 bezogen werden könnten, hiess es.

Bereits weiter fortgeschritten seien die Arbeiten am Kesselhaus sowie an den Gebäuden E und F (dritte Bauetappe) auf dem Papieri-Areal in Cham. "Die Vermarktungssituation präsentiert sich für beide Vorhaben erfreulich", schrieb die Firma.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung schätzen das Marktumfeld aufgrund der Leistungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft, der Anziehungskraft der städtischen Zentren und der anhaltenden tiefen Zinsen weiterhin als attraktiv ein. Sie gehen daher von einer grundsätzlich intakten Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsflächen in urbanen und modernen Liegenschaften aus und sehen Cham Swiss Properties gut positioniert.


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