Unternehmensergebnis   21.01.2026 12:00:00

DocMorris-Chef Hess sieht Finanzierung bis zum Breakeven gesichert

Zürich (awp) - Der CEO der Online-Apotheke DocMorris, Walter Hess, hat sich gegenüber AWP nach der Publikation der Umsatzzahlen 2025 zum weiteren Kurs des Unternehmens geäussert. Im Zentrum stehen für ihn die Profitabilität und der Weg zum geplanten Breakeven.

Hess verteidigt die angepasste EBITDA-Guidance und betont, dass sie den Markterwartungen entspreche. Gleichzeitig hält das Management an den Zielen fest, im Laufe des Jahres 2026 die Gewinnschwelle auf bereinigter EBITDA-Stufe zu erreichen und ab 2027 einen positiven Free Cashflow zu erzielen.

Zudem verweist er auf Fortschritte bei der Marketingeffizienz, insbesondere im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Zudem sieht er im Geschäft mit nicht-verschreibungspflichtigen Produkten und in den digitalen Dienstleistungen zusätzliche Hebel, um Skaleneffekte zu realisieren.

___ TeleClinic-Verkauf ausgeschlossen

Sorgen über die Finanzierung weist Hess zurück. Die vorhandenen finanziellen Mittel reichten aus, um die gesetzten Ziele zu erreichen, auch falls sich das Wachstum in einzelnen Bereichen abschwächen sollte. Zusätzliche Kapitalmassnahmen seien nicht erforderlich.

Einen Verkauf der Telemedizin-Tochter TeleClinic schliesst der CEO klar aus. Diese sei ein zentraler Bestandteil der Plattformstrategie und wichtig für die langfristige Wertschöpfung.

(Das vollständige Interview lesen Sie auf dem Premium-Dienst von AWP).


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