Personalien, Management, Verwaltungsrat
12.05.2026 20:12:13
Damit erhält der Verwaltungsrat in einer entscheidenden Phase des Turnarounds klaren Rückhalt der Aktionäre. Gleichzeitig signalisierten die Investoren bei den Vergütungsabstimmungen weiterhin Vorbehalte gegenüber Governance und Bonuszahlungen.
___ CEPD bleibt ohne eigenen VR-Sitz
Die eigentlichen Kampfabstimmungen drehten sich um die Besetzung des Verwaltungsrats. CEPD, die rund 15 Prozent der Aktien hält, hatte im Vorfeld eine weitgehende Neubesetzung des Gremiums und die Ablösung von VR-Präsident Oberhänsli gefordert. Der Verwaltungsrat hatte wiederum vor einer "kalten Übernahme durch die Hintertür" gewarnt.
Die Aktionäre folgten letztlich klar der Linie des Verwaltungsrats. Gewählt wurden Walter Oberhänsli, Andréa Belliger, Florian Seubert, Thomas Bucher, Nicole Formica-Schiller und Thomas Reutter. Die Zustimmungsraten lagen dabei zwischen 66 und 74 Prozent.
Dagegen scheiterten alle drei CEPD-Kandidaten deutlich. Mariola Belina-Prazmowska erreichte 47,8 Prozent Ja-Stimmen, der frühere Celesio-Chef Fritz Oesterle lediglich 28,5 Prozent und Jacek Poswiata 34,4 Prozent.
Auch bei der VRP-Wahl setzte sich das bisherige Lager durch. Ebenso blieb der Vergütungs- und Nominationsausschuss unter Kontrolle des Verwaltungsratslagers.
___ Vergütungsbericht vergleichsweise knapp angenommen
Unterstützung erhielt der Verwaltungsrat im Vorfeld unter anderem vom Aktionär Sterling, der 3,2 Prozent der Anteile hält, sowie vom Stimmrechtsberater ISS. ISS empfahl allerdings zugleich die Ablehnung des Vergütungsberichts.
Tatsächlich fiel die Zustimmung zum Vergütungsbericht mit 59,9 Prozent vergleichsweise knapp aus. Auch die kurzfristige variable Vergütung der Konzernleitung erhielt mit 62,6 Prozent nur begrenzten Rückhalt. Die übrigen Vergütungstraktanden wurden dagegen deutlich angenommen.
DocMorris schlägt CEPD im Machtkampf klar zurück
Zürich (awp) - DocMorris hat den Machtkampf mit dem Grossaktionär CEPD an der Generalversammlung vom Dienstag klar für sich entschieden. Die Aktionäre bestätigten sämtliche vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Kandidaten. Auch Verwaltungsratspräsident Walter Oberhänsli wurde im Amt bestätigt.Damit erhält der Verwaltungsrat in einer entscheidenden Phase des Turnarounds klaren Rückhalt der Aktionäre. Gleichzeitig signalisierten die Investoren bei den Vergütungsabstimmungen weiterhin Vorbehalte gegenüber Governance und Bonuszahlungen.
___ CEPD bleibt ohne eigenen VR-Sitz
Die eigentlichen Kampfabstimmungen drehten sich um die Besetzung des Verwaltungsrats. CEPD, die rund 15 Prozent der Aktien hält, hatte im Vorfeld eine weitgehende Neubesetzung des Gremiums und die Ablösung von VR-Präsident Oberhänsli gefordert. Der Verwaltungsrat hatte wiederum vor einer "kalten Übernahme durch die Hintertür" gewarnt.
Die Aktionäre folgten letztlich klar der Linie des Verwaltungsrats. Gewählt wurden Walter Oberhänsli, Andréa Belliger, Florian Seubert, Thomas Bucher, Nicole Formica-Schiller und Thomas Reutter. Die Zustimmungsraten lagen dabei zwischen 66 und 74 Prozent.
Dagegen scheiterten alle drei CEPD-Kandidaten deutlich. Mariola Belina-Prazmowska erreichte 47,8 Prozent Ja-Stimmen, der frühere Celesio-Chef Fritz Oesterle lediglich 28,5 Prozent und Jacek Poswiata 34,4 Prozent.
Auch bei der VRP-Wahl setzte sich das bisherige Lager durch. Ebenso blieb der Vergütungs- und Nominationsausschuss unter Kontrolle des Verwaltungsratslagers.
___ Vergütungsbericht vergleichsweise knapp angenommen
Unterstützung erhielt der Verwaltungsrat im Vorfeld unter anderem vom Aktionär Sterling, der 3,2 Prozent der Anteile hält, sowie vom Stimmrechtsberater ISS. ISS empfahl allerdings zugleich die Ablehnung des Vergütungsberichts.
Tatsächlich fiel die Zustimmung zum Vergütungsbericht mit 59,9 Prozent vergleichsweise knapp aus. Auch die kurzfristige variable Vergütung der Konzernleitung erhielt mit 62,6 Prozent nur begrenzten Rückhalt. Die übrigen Vergütungstraktanden wurden dagegen deutlich angenommen.
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