Unternehmensergebnis
16.06.2026 10:00:19
Konkret veräussert Cicor sein Werk in Tunesien mit rund 90 Mitarbeitenden für einen Kaufpreis von 1,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die bereits unterzeichnete Transaktion soll noch diesen Monat abgeschlossen werden. Sie werde einen einmaligen negativen Effekt auf den Konzerngewinn von 300'000 Franken inklusive Transaktionskosten haben.
Der Gruppenumsatz verändere sich allerdings nicht, da die Kundenbeziehungen bei Cicor blieben. Die Produktionsaktivitäten in Nordafrika werden auf die Standorte in Berrechid und Temara in Marokko konzentriert und die ehemaligen Éolane- und Valtronic-Aktivitäten in Berrechid am bestehenden Standort zusammengeführt.
___ Gruppenweite Anpassungen
Durch das gesamte Sparprogramm rechnet Cicor im laufenden Jahr mit einmaligen Umsetzungskosten im mittleren einstelligen Millionen-Franken-Bereich, die überwiegend im ersten Halbjahr anfallen. Bereits im zweiten Halbjahr soll "ein wesentlicher Teil der Margenverbesserungen" realisiert werden. Insgesamt soll das Programm wiederkehrende jährliche EBITDA-Verbesserungen von mehr als 10 Millionen Franken bringen.
Die Massnahmen führen zu einem Stellenabbau von rund 220 Positionen, was 5 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht, wie es weiter heisst. In der Schweiz sind laut einer Sprecherin rund 10 Stellen betroffen.
Neben dem Verkauf in Tunesien werden die Produktionsaktivitäten des Mercury-Standorts in Genf nach Newport in Grossbritannien und Bronschhofen verlegt sowie der Werkzeugbau für Kunststoffspritzguss von Singapur nach Batam in Indonesien verlagert. Ausserdem steigere der Dünnschichtsubstrat-Bereich in Wangs seine Produktivität, um die "stark wachsende Nachfrage" primär aus dem Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsmarkt zu bedienen. Ferner seien Managementstrukturen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich verschlankt worden, unter anderem in Thüringen.
___ Ziele bestätigt
Die Finanzziele für 2026 werden bestätigt. Demnach erwartet die Gruppe einen Umsatz zwischen 700 Millionen und 750 Millionen Franken sowie ein bereinigtes EBITDA von 70 Millionen bis 80 Millionen Franken. Für das erste Halbjahr erwartet Cicor nun eine bereinigte EBITDA-Marge im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich und für das zweite Halbjahr "eine robuste zweistellige Marge".
Als wesentliche Risiken für die Zielerreichung nennt das Industrieunternehmen die geopolitische Lage, Währungsschwankungen sowie eine zunehmende Knappheit bei Komponenten. Die Integration der im Jahr 2025 akquirierten Unternehmen verlaufe derweil planmässig.
Cicor lanciert Effizienzprogramm mit Werkverkauf und Stellenabbau
Bronschhofen (awp) - Cicor will profitabler werden. Dazu hat der Elektrokomponentenhersteller ein Effizienzprogramm gestartet. Ein Standort wird verkauft, und insgesamt fallen 220 Stellen weg.Konkret veräussert Cicor sein Werk in Tunesien mit rund 90 Mitarbeitenden für einen Kaufpreis von 1,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die bereits unterzeichnete Transaktion soll noch diesen Monat abgeschlossen werden. Sie werde einen einmaligen negativen Effekt auf den Konzerngewinn von 300'000 Franken inklusive Transaktionskosten haben.
Der Gruppenumsatz verändere sich allerdings nicht, da die Kundenbeziehungen bei Cicor blieben. Die Produktionsaktivitäten in Nordafrika werden auf die Standorte in Berrechid und Temara in Marokko konzentriert und die ehemaligen Éolane- und Valtronic-Aktivitäten in Berrechid am bestehenden Standort zusammengeführt.
___ Gruppenweite Anpassungen
Durch das gesamte Sparprogramm rechnet Cicor im laufenden Jahr mit einmaligen Umsetzungskosten im mittleren einstelligen Millionen-Franken-Bereich, die überwiegend im ersten Halbjahr anfallen. Bereits im zweiten Halbjahr soll "ein wesentlicher Teil der Margenverbesserungen" realisiert werden. Insgesamt soll das Programm wiederkehrende jährliche EBITDA-Verbesserungen von mehr als 10 Millionen Franken bringen.
Die Massnahmen führen zu einem Stellenabbau von rund 220 Positionen, was 5 Prozent der Gesamtbelegschaft entspricht, wie es weiter heisst. In der Schweiz sind laut einer Sprecherin rund 10 Stellen betroffen.
Neben dem Verkauf in Tunesien werden die Produktionsaktivitäten des Mercury-Standorts in Genf nach Newport in Grossbritannien und Bronschhofen verlegt sowie der Werkzeugbau für Kunststoffspritzguss von Singapur nach Batam in Indonesien verlagert. Ausserdem steigere der Dünnschichtsubstrat-Bereich in Wangs seine Produktivität, um die "stark wachsende Nachfrage" primär aus dem Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsmarkt zu bedienen. Ferner seien Managementstrukturen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich verschlankt worden, unter anderem in Thüringen.
___ Ziele bestätigt
Die Finanzziele für 2026 werden bestätigt. Demnach erwartet die Gruppe einen Umsatz zwischen 700 Millionen und 750 Millionen Franken sowie ein bereinigtes EBITDA von 70 Millionen bis 80 Millionen Franken. Für das erste Halbjahr erwartet Cicor nun eine bereinigte EBITDA-Marge im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich und für das zweite Halbjahr "eine robuste zweistellige Marge".
Als wesentliche Risiken für die Zielerreichung nennt das Industrieunternehmen die geopolitische Lage, Währungsschwankungen sowie eine zunehmende Knappheit bei Komponenten. Die Integration der im Jahr 2025 akquirierten Unternehmen verlaufe derweil planmässig.
Zum gleichen Thema
| UNTERNEHMENSERGEBNIS | 16.06.2026 10:00:19 | Cicor lanciert Effizienzprogramm mit Werkverkauf und Stellenabbau |
Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Cicor Technologie N | 130.60 |
-4.40
-3.26%
|
158.40 | 110.50 | 9'990.00 |