Unternehmensergebnis
31.03.2026 07:35:12
Die Umsatz sank um 5,8 Prozent auf 165,6 Millionen Franken, wie der Autozulieferer am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt hätte das Minus lediglich bei 3,4 Prozent gelegen. Die Gesamtleistung, die nebst dem Umsatz den Verkauf von Schrott und sonstige Einnahmen beinhaltet sank um 6,7 Prozent auf 174,9 Millionen.
Unerwartete Ereignissen, wie die Einführung der US-Zölle, ein Cyber-Angriff im Frühjahr 2025 sowie die Währungsverluste von 2,1 Millionen Franken hätten das Geschäftsjahr belastet, heisst es zur Entwicklung im vergangenen Jahr.
In der Folge sei insbesondere die globale Automobilindustrie, der Hauptmarkt von Adval Tech, unter "erheblichem" Druck gestanden. Rückläufige Produktionsvolumina sowie anhaltende geopolitische Spannungen und Handelskonflikte hätten dämpfend auf die Nachfrage ausgewirkt. Trotz des Gegenwinds seien aber neue Grossaufträge im Bereich Automotive und Medtech gewonnen worden.
Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA lag mit 3,1 Millionen um 3,8 Prozent über dem Vorjahr und die entsprechende Marge fiel mit 1,9 Prozent um 20 Basispunkte besser aus als 2024. Trotz des sehr anspruchsvollen Marktumfeldes seien dank der im Vorjahr eingeleiteten "Vorwärtsstrategie" wesentliche operative und strategische Fortschritte erzielt worden, so die Einschätzung des Unternehmens.
___ Kostenstruktur verschlankt
Einen positiven Beitrag zum operativen Ergebnis leisteten die Standorte in der Schweiz (Niederwangen und Grenchen), in Malaysia, China und in Brasilien, einen negativen hingegen die Produktionsstätten in Deutschland, Mexiko und Ungarn. Die Zusammenführung der beiden Produktionsstandorte in Ungarn, die Schliessung des Standorts Muri sowie die Restrukturierung des Werkes im deutschen Endingen hätten aber zu einer schrittweisen Verbesserung der Kostenstruktur geführt.
Dennoch blieb das Ergebnis unter dem Strich negativ. Der Reinverlust fiel mit 6,9 Millionen Franken immerhin um gut 10 Prozent weniger hoch aus als ein Jahr zuvor. Auf die Ausschüttung einer Dividende wird aber erneut verzichtet.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen nicht mit einer Erholung der globalen Automobilmärkte sondern erneut mit einem schwierigen Marktumfeld, geprägt von Preis- und Margendruck. Das Jahr werde nochmals ein Transformationsjahr mit leicht rückläufigen Umsätzen sein. Für 2027 werde aber ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich angestrebt.
Adval Tech schreibt 2025 vierten Verlust in Folge
Niederwangen (awp) - Adval Tech hat 2025 erneut einen Verlust erlitten. Es ist der vierte Jahresverlust in Folge. Immerhin konnte er gegenüber dem Vorjahr etwas verringert werden. Auch 2026 wird ein Transformationsjahr.Die Umsatz sank um 5,8 Prozent auf 165,6 Millionen Franken, wie der Autozulieferer am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt hätte das Minus lediglich bei 3,4 Prozent gelegen. Die Gesamtleistung, die nebst dem Umsatz den Verkauf von Schrott und sonstige Einnahmen beinhaltet sank um 6,7 Prozent auf 174,9 Millionen.
Unerwartete Ereignissen, wie die Einführung der US-Zölle, ein Cyber-Angriff im Frühjahr 2025 sowie die Währungsverluste von 2,1 Millionen Franken hätten das Geschäftsjahr belastet, heisst es zur Entwicklung im vergangenen Jahr.
In der Folge sei insbesondere die globale Automobilindustrie, der Hauptmarkt von Adval Tech, unter "erheblichem" Druck gestanden. Rückläufige Produktionsvolumina sowie anhaltende geopolitische Spannungen und Handelskonflikte hätten dämpfend auf die Nachfrage ausgewirkt. Trotz des Gegenwinds seien aber neue Grossaufträge im Bereich Automotive und Medtech gewonnen worden.
Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA lag mit 3,1 Millionen um 3,8 Prozent über dem Vorjahr und die entsprechende Marge fiel mit 1,9 Prozent um 20 Basispunkte besser aus als 2024. Trotz des sehr anspruchsvollen Marktumfeldes seien dank der im Vorjahr eingeleiteten "Vorwärtsstrategie" wesentliche operative und strategische Fortschritte erzielt worden, so die Einschätzung des Unternehmens.
___ Kostenstruktur verschlankt
Einen positiven Beitrag zum operativen Ergebnis leisteten die Standorte in der Schweiz (Niederwangen und Grenchen), in Malaysia, China und in Brasilien, einen negativen hingegen die Produktionsstätten in Deutschland, Mexiko und Ungarn. Die Zusammenführung der beiden Produktionsstandorte in Ungarn, die Schliessung des Standorts Muri sowie die Restrukturierung des Werkes im deutschen Endingen hätten aber zu einer schrittweisen Verbesserung der Kostenstruktur geführt.
Dennoch blieb das Ergebnis unter dem Strich negativ. Der Reinverlust fiel mit 6,9 Millionen Franken immerhin um gut 10 Prozent weniger hoch aus als ein Jahr zuvor. Auf die Ausschüttung einer Dividende wird aber erneut verzichtet.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen nicht mit einer Erholung der globalen Automobilmärkte sondern erneut mit einem schwierigen Marktumfeld, geprägt von Preis- und Margendruck. Das Jahr werde nochmals ein Transformationsjahr mit leicht rückläufigen Umsätzen sein. Für 2027 werde aber ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich angestrebt.
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Betroffene Instrumente
| Name | Kurs | Differenz Differenz % |
52 Wochenhoch | 52 Wochentief | Volumen |
|---|---|---|---|---|---|
| Adval Tech Hldg N | 35.00 |
-0.80
-2.23%
|
41.40 | 31.80 | 210.00 |