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Markt und Börse   23.09.2026 20:01:29

Aktien New York: Ölpreisanstieg hält Anleger in der Defensive

NEW YORK (awp international) - Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch im Zuge wieder steigender Ölpreise nachgegeben. Der Dow Jones Industrial sank zuletzt um 0,5 Prozent auf 51.600 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,7 Prozent auf 7.713 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,9 Prozent auf 30.458 Punkte abwärts, nachdem er tags zuvor seine jüngste Erholungsrally mit einem Rekordhoch gekrönt hatte.

Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI legten nach zuletzt mehreren schwächeren Tagen am Mittwoch wieder zu. Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt dabei ein bestimmendes Thema. Laut jüngsten Meldungen ist in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten und steht in Flammen. Zuvor hatte die Hoffnung auf Fortschritte hin zu einer diplomatischen Lösung für ein Ende des Iran-Kriegs die Ölpreise noch belastet.

In Handels- und Wirtschaftsfragen richten Investoren ihre Blicke auf das Gipfeltreffen von Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping, der am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington eintreffen soll. Zu den Themen dürfte auch die Sicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz gehören.

Unter den Einzelwerten waren die Aktien von McDonalds mit einem Kursabschlag von 5,4 Prozent das Schlusslicht im Dow. Die Schnellrestaurantkette veranstaltet am Mittwoch ihren Investorentag.

Die Papiere von Paychex sackten um 7,7 Prozent ab, nachdem der Umsatz des Dienstleisters für Lohnabrechnungen im Bereich Managementlösungen im ersten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben war.

Unter den Nebenwerten im Tech-Bereich stieg die Anteilsscheine von IonQ um 5,5 Prozent. Das Quantencomputer-Unternehmen hatte bekanntgegeben, einen branchenweit ersten Decoder für Echtzeit-Quantenfehlerkorrektur entwickelt zu haben, der auf einem handelsüblichen Standard-Prozessor läuft.

Die Titel von Worthington Enterprises verteuerten sich um 2,3 Prozent.


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