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Markt und Börse   18.08.2026 14:48:04

Aktien New York Ausblick: Steigende Anleiherenditen trüben Anlegerstimmung

NEW YORK (awp international) - Die US-Standardwerte an der Wall Street dürften am Dienstag nur wenig verändert, aber mit einem negativen Unterton eröffnen. Für die Technologiewerte an der Nasdaq dürfte es zunächst deutlich abwärts gehen, nachdem die jüngste Erholung schon am Vortag Risse gezeigt hatte. Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpfen die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen.

Eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,1 Prozent tiefer auf 53.397 Punkte. Der Nasdaq 100 wird 1,3 Prozent im Minus bei 29.611 Zählern erwartet.

"Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben", kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.

Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, waren vorbörslich am stärksten von Gewinnmitnahmen betroffen. So fielen die Titel von Nvidia um 1,8 Prozent. Die Papiere von Micron , Sandisk und Marvell Technology verbuchten vorbörsliche Kursabschläge zwischen 4,7 und 6,2 Prozent.

Die weltgrösste Baumarktkette Home Depot schnitt im zweiten Quartal deutlich besser ab als erwartet. Die Aktie verteuerte sich im vorbörslichen Handel um 2,0 Prozent.

Die Anteilsscheine von Abercrombie & Fitch büssten vorbörslich 2,5 Prozent ein, nachdem die Analysten von Raymond James die Aktien des Bekleidungsunternehmens nach der jüngsten Kursrally auf "Market Perform" abgestuft hatten.

Für die Papiere von Fabrinet ging es um 11 Prozent nach unten. Analysten zufolge hatten die Datacom-Umsätze des Unternehmens für Verfahrenstechnik und Fertigungsdienstleistungen enttäuscht.

Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu fielen im vorbörslichen Handel um 7,3 Prozent. Das chinesische KI- und Internetunternehmen hatte einen deutlich geringeren Gewinn im zweiten Quartal gemeldet, der auf schwache Umsätze vor allem im Online-Marketing-Geschäft zurückzuführen war.


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