Aktien New York Ausblick: Dow wenig verändert - Inflation und Nvidia im Fokus
NEW YORK (awp international) - Nach einem bisher von Vorsicht geprägten Wochenverlauf zeichnet sich an den US-Aktienmärkten am Mittwoch erneut Zurückhaltung ab. Im Fokus stehen die bereits vor Handelsbeginn veröffentlichten Inflationsdaten. Zudem legt Nvidia nach Börsenschluss Quartalszahlen vor. Der Chipriese gilt als Barometer für den Boom rund um Künstliche Intelligenz.
Gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial wenig verändert bei 53.593 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,4 Prozent im Minus bei 29.099 Zählern.
Der an den Finanzmärkten stark beachtete Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) ist im Juli im Jahresvergleich etwas höher als erwartet ausgefallen. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismass der US-Notenbank.
Die Blicke richten sich hier nun auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt. Von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh, die am Freitag auf der Agenda steht, erhoffen sich die Anleger weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank.
Für etwas Rückenwind dürften zu Wochenmitte weiter sinkende Ölpreise sorgen. Der Iran und der Oman führen laut einer Meldung der Oman News Agency Gespräche zur Einrichtung eines "vorübergehenden gemeinsamen Seekorridors". Damit sollen Öltransporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Strasse von Hormus ausgeweitet werden.
Die Aktie des Chipriesen Nvidia gab im Vorfeld der Quartalszahlen im vorbörslichen Handel um 0,2 Prozent nach. "Was hier wirklich entscheidend sein wird, ist der Ausblick", sagte Stephanie Niven, Portfoliomanagerin bei Ninety One. Die Frage sei nicht das Wachstum an sich, sondern die Geschwindigkeit, mit der sich dieses beschleunige oder verlangsame.
Im Fahrwasser von Nvida notierten AMD vor der Startglocke 1,0 Prozent niedriger, Marvell Technology fielen um 1,4 Prozent.
Für die Aktie des Mode-Unternehmens Abercrombie & Fitch ging es nach Vorlage von Zweitquartalszahlen um 11 Prozent nach oben.
Intuit knickten um 9,7 Prozent ein, nachdem der Anbieter von Steuersoftware einen enttäuschenden Ausblick gegeben hat.
Zoom Communication gaben um 6,8 Prozent nach. Das Software-Unternehmen hatte für das zweite Quartal durchwachsene Zahlen vorgelegt. Auch die Prognose für das dritte Quartal konnte nicht überzeugen.
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