Volkswirtschaft
29.08.2025 12:06:10
Die Schweizer Wirtschaft habe von der US-Zollpolitik belastet an Dynamik eingebüsst, schrieb die UBS am Freitag mit Blick auf die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierten Konjunkturdaten im zweiten Quartal (BIP: +0,1 Prozent). Die UBS-Ökonomen hatten nach dem guten ersten Quartal (+0,7 Prozent) sogar mit einem leichten BIP-Rückgang gerechnet.
___ Zollunsicherheit bleibt
Die Konjunkturlage in der Schweiz bleibt weiterhin von Unsicherheit geprägt. Die BIP-Entwicklung dürfte laut den UBS-Experten in den kommenden Quartalen stark davon abhängen, wie hoch die US-Zölle für Schweizer Exporteure letztendlich ausfallen werden. Dazu werde es wohl erst Ende Oktober mehr Klarheit geben, hiess es in dem vom UBS Chief Investment Office (GWM) veröffentlichten Bericht weiter.
Sollten die Zölle längerfristig auf dem aktuellen Niveau von 39 Prozent verweilen, dann werde das BIP-Wachstum der Schweizer spürbar tiefer ausfallen als bisher prognostiziert. "Eine tiefe Rezession dürfte der Schweizer Wirtschaft aber auch in einem negativen Szenario erspart bleiben", so die UBS-Experten.
Grundsätzlich gehen die UBS-Ökonomen davon aus, dass der Schweizer Aussenhandel in den kommenden Quartalen weiter durch den Zollstreit belastet sein wird. Zugleich dürfte der Konsum im Inland die Wirtschaft jedoch weiterhin stützen.
___ Prognose für 2026 etwas tiefer
Für das Jahr 2025 gehen die Experten nach wie vor von einem um Sportevents bereinigten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,3 Prozent aus. Auf unbereinigter Basis bleibt die Prognose bei +0,9 Prozent.
Leicht nach unten korrigiert wurde indes die Prognose für das Jahr 2026. Da gehen die UBS-Auguren auf bereinigter Basis noch von einem BIP-Wachstum von 0,9 Prozent nach bislang 1,0 Prozent aus. Unbereinigt wird ein Zuwachs in Höhe von 1,3 Prozent (zuvor +1,4 Prozent) erwartet.
UBS senkt Schweizer BIP-Prognose für 2026 leicht
Zürich (awp) - Die Ökonomen der Grossbank UBS haben ihre Konjunkturprognosen für die Schweiz korrigiert. Sie senkten die BIP-Wachstumsprognose für das Jahr 2026. Die Erwartungen zum laufenden Jahr tasteten sie dagegen nicht an. Vieles hängt jedoch davon ab, wie hoch die US-Zölle auf den Import von Schweizer Güter in Zukunft ausfallen.Die Schweizer Wirtschaft habe von der US-Zollpolitik belastet an Dynamik eingebüsst, schrieb die UBS am Freitag mit Blick auf die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierten Konjunkturdaten im zweiten Quartal (BIP: +0,1 Prozent). Die UBS-Ökonomen hatten nach dem guten ersten Quartal (+0,7 Prozent) sogar mit einem leichten BIP-Rückgang gerechnet.
___ Zollunsicherheit bleibt
Die Konjunkturlage in der Schweiz bleibt weiterhin von Unsicherheit geprägt. Die BIP-Entwicklung dürfte laut den UBS-Experten in den kommenden Quartalen stark davon abhängen, wie hoch die US-Zölle für Schweizer Exporteure letztendlich ausfallen werden. Dazu werde es wohl erst Ende Oktober mehr Klarheit geben, hiess es in dem vom UBS Chief Investment Office (GWM) veröffentlichten Bericht weiter.
Sollten die Zölle längerfristig auf dem aktuellen Niveau von 39 Prozent verweilen, dann werde das BIP-Wachstum der Schweizer spürbar tiefer ausfallen als bisher prognostiziert. "Eine tiefe Rezession dürfte der Schweizer Wirtschaft aber auch in einem negativen Szenario erspart bleiben", so die UBS-Experten.
Grundsätzlich gehen die UBS-Ökonomen davon aus, dass der Schweizer Aussenhandel in den kommenden Quartalen weiter durch den Zollstreit belastet sein wird. Zugleich dürfte der Konsum im Inland die Wirtschaft jedoch weiterhin stützen.
___ Prognose für 2026 etwas tiefer
Für das Jahr 2025 gehen die Experten nach wie vor von einem um Sportevents bereinigten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,3 Prozent aus. Auf unbereinigter Basis bleibt die Prognose bei +0,9 Prozent.
Leicht nach unten korrigiert wurde indes die Prognose für das Jahr 2026. Da gehen die UBS-Auguren auf bereinigter Basis noch von einem BIP-Wachstum von 0,9 Prozent nach bislang 1,0 Prozent aus. Unbereinigt wird ein Zuwachs in Höhe von 1,3 Prozent (zuvor +1,4 Prozent) erwartet.
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