Volkswirtschaft
16.01.2026 12:59:08
Parmelin eröffne den Anlass am Dienstag gemeinsam mit den beiden interimistischen Co-Vorsitzenden des Stiftungsrats, André Hoffmann und Larry Fink, sowie dem Präsidenten und CEO des World Economic Forum (WEF), Børge Brende. Wirtschaftsminister Parmelin werde das WEF-Jahrestreffen nutzen, um zentrale wirtschafts- und handelspolitische Anliegen der Schweiz mit Amtskolleginnen und -kollegen zu diskutieren.
Mit Spannung erwartet wird in Davos ein allfälliges Treffen der Schweizer Regierung mit US-Präsident Donald Trump zum Thema Zölle. Parmelin sagte diese Woche in einem Podcast von "Le Temps": "Wenn die Amerikaner bereit sind, werden in Davos Gespräche stattfinden, und das kann sehr schnell gehen". Der Bundesrat hatte am Mittwoch das endgültige Verhandlungsmandat zu den Zöllen verabschiedet.
Bern und Washington hatten sich im November nach zähen Verhandlungen darauf geeinigt, die amerikanischen Zölle auf Schweizer Produkte von 39 auf 15 Prozent zu senken. Bis zum 31. März muss noch eine formelle Vereinbarung getroffen werden, um den Deal zu sichern. Sollte bis Ende März 2026 kein verbindlicher Text vorliegen, könnten wieder höhere Zölle drohen.
___ Nahost und Steuerfragen
Am WEF 2026 werden auch die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Bundesrätin Karin Keller-Sutter teilnehmen. Cassis werde bei seinen bilateralen Treffen den Schwerpunkt auf die aktuelle geopolitische Lage legen, insbesondere auf die Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Auch die europäische Politik und die Beziehungen der Schweiz zu ihren Partnerstaaten stehen im Zentrum. Im Hinblick auf den OSZE-Vorsitz der Schweiz werden zudem Fragen der Sicherheit und der internationalen Zusammenarbeit erörtert.
Verteidigungsminister Pfister werde die anwesenden Verteidigungsminister treffen - und sich mit ihnen über die Entwicklung der geopolitischen Lage austauschen. Geplant sei auch ein Truppenbesuch am WEF. Bei Keller-Sutter stünden Gespräche mit Finanzministerinnen und Finanzministern sowie internationale Finanz- und Steuerfragen auf dem Programm.
Auch in diesem Jahr sei die offizielle Schweiz am Jahrestreffen des WEF mit einem "House of Switzerland" vertreten. Unter der Leitung von Präsenz Schweiz des Aussendepartementes (EDA) und mit Unterstützung des Bundesamtes für Bauten und Logistik des Finanzdepartementes bietet das "House of Switzerland" an zentraler Lage einen Ort für Begegnungen und den Austausch.
___ 3000 Teilnehmende aus aller Welt
Am 56. WEF wird denn auch eine Rekordzahl von 400 Spitzenpolitikern teilnehmen, darunter 64 Staats- und Regierungschefs. Zudem werden sechs von sieben G7-Staats- und Regierungschefs anwesend sein. Total werden über 3000 Teilnehmende erwartet.
Bundesräte planen am WEF über 40 bilaterale Treffen
Bern/Davos (awp/sda) - Bundespräsident Guy Parmelin wird am Dienstag das World Economic Forum 2026 in Davos eröffnen. Die vier am Forum teilnehmenden Bundesräte planen mindestens 40 bilaterale Treffen, wie die Bundeskanzlei am Freitag mitteilte. Es dürfte dabei auch um die Zollverhandlungen mit den USA gehen.Parmelin eröffne den Anlass am Dienstag gemeinsam mit den beiden interimistischen Co-Vorsitzenden des Stiftungsrats, André Hoffmann und Larry Fink, sowie dem Präsidenten und CEO des World Economic Forum (WEF), Børge Brende. Wirtschaftsminister Parmelin werde das WEF-Jahrestreffen nutzen, um zentrale wirtschafts- und handelspolitische Anliegen der Schweiz mit Amtskolleginnen und -kollegen zu diskutieren.
Mit Spannung erwartet wird in Davos ein allfälliges Treffen der Schweizer Regierung mit US-Präsident Donald Trump zum Thema Zölle. Parmelin sagte diese Woche in einem Podcast von "Le Temps": "Wenn die Amerikaner bereit sind, werden in Davos Gespräche stattfinden, und das kann sehr schnell gehen". Der Bundesrat hatte am Mittwoch das endgültige Verhandlungsmandat zu den Zöllen verabschiedet.
Bern und Washington hatten sich im November nach zähen Verhandlungen darauf geeinigt, die amerikanischen Zölle auf Schweizer Produkte von 39 auf 15 Prozent zu senken. Bis zum 31. März muss noch eine formelle Vereinbarung getroffen werden, um den Deal zu sichern. Sollte bis Ende März 2026 kein verbindlicher Text vorliegen, könnten wieder höhere Zölle drohen.
___ Nahost und Steuerfragen
Am WEF 2026 werden auch die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Bundesrätin Karin Keller-Sutter teilnehmen. Cassis werde bei seinen bilateralen Treffen den Schwerpunkt auf die aktuelle geopolitische Lage legen, insbesondere auf die Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten. Auch die europäische Politik und die Beziehungen der Schweiz zu ihren Partnerstaaten stehen im Zentrum. Im Hinblick auf den OSZE-Vorsitz der Schweiz werden zudem Fragen der Sicherheit und der internationalen Zusammenarbeit erörtert.
Verteidigungsminister Pfister werde die anwesenden Verteidigungsminister treffen - und sich mit ihnen über die Entwicklung der geopolitischen Lage austauschen. Geplant sei auch ein Truppenbesuch am WEF. Bei Keller-Sutter stünden Gespräche mit Finanzministerinnen und Finanzministern sowie internationale Finanz- und Steuerfragen auf dem Programm.
Auch in diesem Jahr sei die offizielle Schweiz am Jahrestreffen des WEF mit einem "House of Switzerland" vertreten. Unter der Leitung von Präsenz Schweiz des Aussendepartementes (EDA) und mit Unterstützung des Bundesamtes für Bauten und Logistik des Finanzdepartementes bietet das "House of Switzerland" an zentraler Lage einen Ort für Begegnungen und den Austausch.
___ 3000 Teilnehmende aus aller Welt
Am 56. WEF wird denn auch eine Rekordzahl von 400 Spitzenpolitikern teilnehmen, darunter 64 Staats- und Regierungschefs. Zudem werden sechs von sieben G7-Staats- und Regierungschefs anwesend sein. Total werden über 3000 Teilnehmende erwartet.
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