Volkswirtschaft
20.01.2026 08:34:09
Schweizweit stiegen 2025 die Preise für Einfamilienhäuser um durchschnittlich 6,5 Prozent und für Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Besonders im vierten Quartal 2025 habe die Preisdynamik in beiden Segmenten spürbar zugenommen.
___ Teure Einfamilienhäuser in der Deutschschweiz
Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen dabei 2025 in der Deutschschweiz (+7,0%) stärker als in der Westschweiz (+5,0%). Im zweiten Halbjahr nahmen die Preise in der Deutschschweiz um 3,8 Prozent und in der Westschweiz um 1,4 Prozent zu.
Stärker im Einklang entwickelten sich 2025 die Preise für Wohnungen. Diese erhöhten sich im Jahresvergleich in der Westschweiz um 6,0 und in der Deutschschweiz um 5,9 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte beläuft sich das Plus auf 3,4 bzw. 3,6 Prozent.
Im zweiten Halbjahr 2025 habe sich zudem der Käufermarkt merklich belebt. Der Anteil an Neufinanzierungen erreichte mit 47 Prozent den höchsten Wert seit dem starken Zinsanstieg vor vier Jahren. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die SNB den Leitzins ab Anfang 2024 in mehreren Schritten von 1,75 auf null Prozent gesenkt hat.
___ Mittelfristige Hypotheken bevorzugt
Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige und weniger langfristige Hypotheken. Dabei nahm auch der Anteil von Saron-Hypotheken zu. Viele dieser Hypothekarnehmenden spekulierten auf sinkende Hypothekarzinsen und warteten auf die passende Gelegenheit, um in eine Festhypothek zu wechseln, schreibt Moneypark.
Vor allem Neukäufer von Wohneigentum hätten im zweiten Halbjahr Geldmarkthypotheken nachgefragt. Fast jeder dritte Neukauf (29%) wurde über eine Saron-Hypothek finanziert. Bei Refinanzierungen waren es nur 14 Prozent. Vor allem einkommensstarke Käuferinnen und Käufer hätten Saron-Hypotheken gewählt.
Preisanstieg bei Wohneigentum hält 2025 an
Zürich (awp) - Die Preise für Wohnimmobilien sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dabei hat sich Preiswachstum gegen das Jahresende hin noch beschleunigt. Zudem hat sich das Neugeschäft deutlich belebt. Ein Grund dafür waren die Leitzinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).Schweizweit stiegen 2025 die Preise für Einfamilienhäuser um durchschnittlich 6,5 Prozent und für Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Besonders im vierten Quartal 2025 habe die Preisdynamik in beiden Segmenten spürbar zugenommen.
___ Teure Einfamilienhäuser in der Deutschschweiz
Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen dabei 2025 in der Deutschschweiz (+7,0%) stärker als in der Westschweiz (+5,0%). Im zweiten Halbjahr nahmen die Preise in der Deutschschweiz um 3,8 Prozent und in der Westschweiz um 1,4 Prozent zu.
Stärker im Einklang entwickelten sich 2025 die Preise für Wohnungen. Diese erhöhten sich im Jahresvergleich in der Westschweiz um 6,0 und in der Deutschschweiz um 5,9 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte beläuft sich das Plus auf 3,4 bzw. 3,6 Prozent.
Im zweiten Halbjahr 2025 habe sich zudem der Käufermarkt merklich belebt. Der Anteil an Neufinanzierungen erreichte mit 47 Prozent den höchsten Wert seit dem starken Zinsanstieg vor vier Jahren. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die SNB den Leitzins ab Anfang 2024 in mehreren Schritten von 1,75 auf null Prozent gesenkt hat.
___ Mittelfristige Hypotheken bevorzugt
Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige und weniger langfristige Hypotheken. Dabei nahm auch der Anteil von Saron-Hypotheken zu. Viele dieser Hypothekarnehmenden spekulierten auf sinkende Hypothekarzinsen und warteten auf die passende Gelegenheit, um in eine Festhypothek zu wechseln, schreibt Moneypark.
Vor allem Neukäufer von Wohneigentum hätten im zweiten Halbjahr Geldmarkthypotheken nachgefragt. Fast jeder dritte Neukauf (29%) wurde über eine Saron-Hypothek finanziert. Bei Refinanzierungen waren es nur 14 Prozent. Vor allem einkommensstarke Käuferinnen und Käufer hätten Saron-Hypotheken gewählt.
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