Rohstoffe, Warenmärkte
06.02.2026 19:27:46
Preisjäger befänden sich auf der Pirsch und sorgten für einen temporären Stimmungswechsel, sagte Experte Timo Emden von Emden Research. Die aktuelle Erholung füge sich in das Gesamtbild eines "Crashs auf Raten" ein, bei dem scharfe Abverkäufe und technische Gegenbewegungen einander abwechselten, ohne dass die strukturellen Unsicherheiten bereits ausgeräumt wären. In Sicherheit wiegen sollten sich Anleger allerdings weiterhin nicht, warnte Emden. Für einen glaubwürdigen Stimmungsumschwung bedürfe es nun mehr als Hoffnung. Gefordert seien belastbare Signale, dass der Markt diesen Einschnitt tatsächlich verarbeiten könne.
Ende Januar hatte beim Bitcoin eine Talfahrt eingesetzt, bei der sein Kurs um bis zu 30'000 Dollar sank. Nach Einschätzung des Analysten Jonathan Osswald von der DZ Bank war für die Talfahrt kein einzelnes Ereignis ausschlaggebend. Vielmehr habe das Zusammenspiel mehrerer Faktoren für Verkaufsdruck gesorgt, darunter die mangelnde Nachfrage von grossen institutionellen Investoren. Darüber hinaus habe eine allgemeine Unsicherheit der Anleger und die Hebelwirkung von Derivate-Geschäften die Talfahrt des Bitcoin beschleunigt.
Seit dem Rekordhoch im vergangenen Oktober bei etwa 126'000 Dollar hat sich der Wert des Bitcoin vorübergehend halbiert. Am Donnerstag war der Kurs um über 13 Prozent eingebrochen, was nach Daten der Finanznachrichtenagentur Bloomberg dem grössten Tagesverlust seit November 2022 entspricht. Ähnlich extreme Kursbewegungen hat es in der Geschichte des Bitcoin mehrfach gegeben. Sie machen die hohen Risiken deutlich, die mit dem Kauf von Kryptowährungen verbunden sind.
Gold und Silber zeigten eine uneinheitliche Entwicklung. So kostete eine Feinunze des gelben Metalls zuletzt (etwa 31,1 Gramm) knapp 5000 Dollar. Am Montag war ihr Preis noch fast unter 4400 Dollar gefallen, nachdem er wenige Tage zuvor bei fast 5600 Dollar ein Rekordhoch erreicht hatte. Seitdem hatte es ein wildes Auf und Ab gegeben. Mit dem Anstieg am Freitag bewegt sich Gold innerhalb der seit Dienstag geltenden Handelsspanne.
Eine Feinunze Silber kostete zuletzt knapp 78 Dollar. Am Donnerstag vergangenener Woche hatte sie bei knapp 122 Dollar ein Rekordhoch erreicht. Allerdings bewegt sich Silber im Gegensatz zu Gold trotz des Anstiegs am Freitag nur im unteren Bereich der grossen Handelsspanne seit der Korrektur auf knapp 74 Dollar vor einer Woche.
Bitcoin nach Kurseinbruch mit fulminantem Comeback - über 70'000 Dollar
NEW YORK (awp international) - Der Bitcoin hat am Freitag nach einem starken Kurseinbruch in den vergangenen Handelstagen eine beeindruckende Gegenbewegung hingelegt. Zuletzt lag der Kurs bei fast 71'000 US-Dollar. Im frühen Handel war er noch bis knapp unter 60'000 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024.Preisjäger befänden sich auf der Pirsch und sorgten für einen temporären Stimmungswechsel, sagte Experte Timo Emden von Emden Research. Die aktuelle Erholung füge sich in das Gesamtbild eines "Crashs auf Raten" ein, bei dem scharfe Abverkäufe und technische Gegenbewegungen einander abwechselten, ohne dass die strukturellen Unsicherheiten bereits ausgeräumt wären. In Sicherheit wiegen sollten sich Anleger allerdings weiterhin nicht, warnte Emden. Für einen glaubwürdigen Stimmungsumschwung bedürfe es nun mehr als Hoffnung. Gefordert seien belastbare Signale, dass der Markt diesen Einschnitt tatsächlich verarbeiten könne.
Ende Januar hatte beim Bitcoin eine Talfahrt eingesetzt, bei der sein Kurs um bis zu 30'000 Dollar sank. Nach Einschätzung des Analysten Jonathan Osswald von der DZ Bank war für die Talfahrt kein einzelnes Ereignis ausschlaggebend. Vielmehr habe das Zusammenspiel mehrerer Faktoren für Verkaufsdruck gesorgt, darunter die mangelnde Nachfrage von grossen institutionellen Investoren. Darüber hinaus habe eine allgemeine Unsicherheit der Anleger und die Hebelwirkung von Derivate-Geschäften die Talfahrt des Bitcoin beschleunigt.
Seit dem Rekordhoch im vergangenen Oktober bei etwa 126'000 Dollar hat sich der Wert des Bitcoin vorübergehend halbiert. Am Donnerstag war der Kurs um über 13 Prozent eingebrochen, was nach Daten der Finanznachrichtenagentur Bloomberg dem grössten Tagesverlust seit November 2022 entspricht. Ähnlich extreme Kursbewegungen hat es in der Geschichte des Bitcoin mehrfach gegeben. Sie machen die hohen Risiken deutlich, die mit dem Kauf von Kryptowährungen verbunden sind.
Gold und Silber zeigten eine uneinheitliche Entwicklung. So kostete eine Feinunze des gelben Metalls zuletzt (etwa 31,1 Gramm) knapp 5000 Dollar. Am Montag war ihr Preis noch fast unter 4400 Dollar gefallen, nachdem er wenige Tage zuvor bei fast 5600 Dollar ein Rekordhoch erreicht hatte. Seitdem hatte es ein wildes Auf und Ab gegeben. Mit dem Anstieg am Freitag bewegt sich Gold innerhalb der seit Dienstag geltenden Handelsspanne.
Eine Feinunze Silber kostete zuletzt knapp 78 Dollar. Am Donnerstag vergangenener Woche hatte sie bei knapp 122 Dollar ein Rekordhoch erreicht. Allerdings bewegt sich Silber im Gegensatz zu Gold trotz des Anstiegs am Freitag nur im unteren Bereich der grossen Handelsspanne seit der Korrektur auf knapp 74 Dollar vor einer Woche.
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