Volkswirtschaft
11.02.2026 06:34:09
Konkret stieg die Zahl der Transaktionen um 16 Prozent auf insgesamt 208 Deals, wie einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Beratungsunternehmens Deloitte zu entnehmen ist.
Besonders beliebt waren Schweizer KMU bei ausländischen Investoren. Die sogenannte Inbound-Transaktionen, bei denen Schweizer KMU von ausländischen Unternehmen gekauft werden, waren für die Hälfte aller Transkationen verantwortlich. Damit stieg die Zahl der Deals um 65 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 104 abgeschlossenen Transaktionen.
Im Gegenzug haben sich Schweizer Unternehmen bei Übernahmen im Ausland deutlich zurückgehalten. Mit nur 51 Deals sank dieser Wert um ein Viertel. Besonders stark betroffen vom Rückgang war laut Studie die Life-Sciences-Branche. Hier wurde 2025 keine einzige Akquisition verzeichnet.
Derweil legten die rein inländischen Transaktionen ebenfalls zu. Die Zahl der Übernahmen zwischen Schweizer KMUs stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 53.
___ IT-Branche treibt
Als Haupttreiber des Gesamtanstiegs identifiziert die Studie den IT- und Software-Sektor. Dieser allein sei für gut die Hälfte des Wachstums verantwortlich gewesen.
Für die nähere Zukunft erwartet Deloitte zudem eine weitere Belebung der M&A-Aktivitäten mit einem noch stärkeren Fokus auf Europa. Dafür sprächen ein tiefes Zinsumfeld, viel Investitionskapital bei Private Equity und innereuropäische Investitionen.
Ausländische Käufer sorgen für Rekord bei KMU-Transaktionen
Zürich (awp) - Die Zahl an Fusionen und Übernahmen im Schweizer KMU-Sektor hat 2025 zugenommen. Vor allem ausländische Käufer haben sich vermehrt für hiesige Firmen interessiert.Konkret stieg die Zahl der Transaktionen um 16 Prozent auf insgesamt 208 Deals, wie einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse des Beratungsunternehmens Deloitte zu entnehmen ist.
Besonders beliebt waren Schweizer KMU bei ausländischen Investoren. Die sogenannte Inbound-Transaktionen, bei denen Schweizer KMU von ausländischen Unternehmen gekauft werden, waren für die Hälfte aller Transkationen verantwortlich. Damit stieg die Zahl der Deals um 65 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 104 abgeschlossenen Transaktionen.
Im Gegenzug haben sich Schweizer Unternehmen bei Übernahmen im Ausland deutlich zurückgehalten. Mit nur 51 Deals sank dieser Wert um ein Viertel. Besonders stark betroffen vom Rückgang war laut Studie die Life-Sciences-Branche. Hier wurde 2025 keine einzige Akquisition verzeichnet.
Derweil legten die rein inländischen Transaktionen ebenfalls zu. Die Zahl der Übernahmen zwischen Schweizer KMUs stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 53.
___ IT-Branche treibt
Als Haupttreiber des Gesamtanstiegs identifiziert die Studie den IT- und Software-Sektor. Dieser allein sei für gut die Hälfte des Wachstums verantwortlich gewesen.
Für die nähere Zukunft erwartet Deloitte zudem eine weitere Belebung der M&A-Aktivitäten mit einem noch stärkeren Fokus auf Europa. Dafür sprächen ein tiefes Zinsumfeld, viel Investitionskapital bei Private Equity und innereuropäische Investitionen.
Zum gleichen Thema
| DIVIDENDE | 11.02.2026 07:31:09 | St. Galler Kantonalbank steigert Gewinn |
Betroffene Instrumente
N/A