Rohstoffe, Warenmärkte
01.03.2026 14:56:27
Der saudi-arabische Tadawul All Share Index fiel um 2 Prozent auf 10'488 Punkte - der grösste Tagesverlust seit April 2025. Gestützt hat den Index der Ölkonzern Aramco, dessen Papiere um 3,4 Prozent zulegten. Steigende Ölpreise dürften für den Konzern positiv sein.
In Jordanien sank der Amman SE General Index um 1,6 Prozent auf 3541 Punkte. Ebenfalls um 2 Prozent nach unten ging es an der Börse in Oman und um 1 Prozent in Bahrain. Die Börse in Tel Aviv blieb am Sonntag geschlossen.
Das Ölproduzenten-Bündnis Opec+ hatte am Sonntag beschlossen, seine Produktion für April um 206'000 Barrel pro Tag zu erhöhen und damit stärker als erwartet auf den Krieg in Iran und die Gefährdung wichtiger Transportwege reagiert. Acht Länder, darunter Saudi-Arabien und Russland, beschlossen die Anhebung mit Verweis auf das Marktgleichgewicht.
Die zusätzliche Menge dürfte laut Experten kaum ausreichen, um mögliche Lieferausfälle über die Strasse von Hormus auszugleichen, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs transportiert wird. Bei einer längeren Eskalation könnten die Ölpreise deutlich steigen und gemäss Expertenansicht wieder über 120 Dollar je Barrel klettern.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der darauf folgenden Sperrung der Strasse von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman durch Teheran haben mehrere Reedereien, Ölkonzerne und Handelshäuser ihre Fahrten durch die Meerenge eingestellt.
Börsen im Nahen Osten im Minus, Saudi-Arabien verliert 2 Prozent
Zürich (awp/sda/ans/afp) - Die Börsen im Nahen Osten haben am Sonntag allesamt im Minus geschlossen. Sie hatten wie üblich regulär geöffnet, trotz der Eskalation nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran sowie nach dessen Vergeltungsschlägen.Der saudi-arabische Tadawul All Share Index fiel um 2 Prozent auf 10'488 Punkte - der grösste Tagesverlust seit April 2025. Gestützt hat den Index der Ölkonzern Aramco, dessen Papiere um 3,4 Prozent zulegten. Steigende Ölpreise dürften für den Konzern positiv sein.
In Jordanien sank der Amman SE General Index um 1,6 Prozent auf 3541 Punkte. Ebenfalls um 2 Prozent nach unten ging es an der Börse in Oman und um 1 Prozent in Bahrain. Die Börse in Tel Aviv blieb am Sonntag geschlossen.
Das Ölproduzenten-Bündnis Opec+ hatte am Sonntag beschlossen, seine Produktion für April um 206'000 Barrel pro Tag zu erhöhen und damit stärker als erwartet auf den Krieg in Iran und die Gefährdung wichtiger Transportwege reagiert. Acht Länder, darunter Saudi-Arabien und Russland, beschlossen die Anhebung mit Verweis auf das Marktgleichgewicht.
Die zusätzliche Menge dürfte laut Experten kaum ausreichen, um mögliche Lieferausfälle über die Strasse von Hormus auszugleichen, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs transportiert wird. Bei einer längeren Eskalation könnten die Ölpreise deutlich steigen und gemäss Expertenansicht wieder über 120 Dollar je Barrel klettern.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der darauf folgenden Sperrung der Strasse von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman durch Teheran haben mehrere Reedereien, Ölkonzerne und Handelshäuser ihre Fahrten durch die Meerenge eingestellt.
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