Rohstoffe, Warenmärkte
13.03.2026 07:38:10
Unterdessen will die US-Regierung dem stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Am Freitagmorgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 100,43 Dollar gezahlt und damit drei Cent weniger als am Vortag.
Die iranischen Revolutionsgarden halten derweil an ihrer faktischen Blockade der Strasse von Hormus im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei folge. Der Schiffsverkehr durch die für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen.
Die USA sind nach Angaben von Energieminister Chris Wright noch nicht in der Lage, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Die Marine werde das relativ bald tun können, sagte Wright dem Sender CNBC. "Wir sind einfach noch nicht bereit." Alle militärischen Ressourcen der USA seien aktuell darauf ausgerichtet, die offensiven Fähigkeiten des Irans zu zerstören.
"Dies ist die bedeutendste Unterbrechung der Ölversorgung seit den 1970er Jahren", sagte Philip Jones-Lux, leitender Marktanalyst bei Sparta Commodities, mit Blick auf frühere Versorgungsschocks im Nahen Osten. "Die Freigabe durch die Internationale Energieagentur (IEA) trägt dazu bei, die Preise von astronomischen Höhen fernzuhalten, aber wahrscheinlich nur für einen kurzen Zeitraum", fügte er hinzu.
Ölpreise auf hohem Niveau wenig bewegt - Brent weiter bei 100 Dollar je Barrel
NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Freitag auf hohem Niveau zunächst wenig bewegt. Zum Ende einer turbulenten Woche zeichnet sich somit weiter keine Entspannung ab. Die Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur zur Wochenmitte hat bisher zu keiner nachhaltigen Senkung des Niveaus geführt. Am Markt sind alle Augen auf die praktisch geschlossene Strasse von Hormus gerichtet. Irans Führung ist trotz massiver Angriffe der USA und Israels weiter zu Gegenschlägen und Störung der globalen Ölversorgung in der Lage.Unterdessen will die US-Regierung dem stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Am Freitagmorgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 100,43 Dollar gezahlt und damit drei Cent weniger als am Vortag.
Die iranischen Revolutionsgarden halten derweil an ihrer faktischen Blockade der Strasse von Hormus im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei folge. Der Schiffsverkehr durch die für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen.
Die USA sind nach Angaben von Energieminister Chris Wright noch nicht in der Lage, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Die Marine werde das relativ bald tun können, sagte Wright dem Sender CNBC. "Wir sind einfach noch nicht bereit." Alle militärischen Ressourcen der USA seien aktuell darauf ausgerichtet, die offensiven Fähigkeiten des Irans zu zerstören.
"Dies ist die bedeutendste Unterbrechung der Ölversorgung seit den 1970er Jahren", sagte Philip Jones-Lux, leitender Marktanalyst bei Sparta Commodities, mit Blick auf frühere Versorgungsschocks im Nahen Osten. "Die Freigabe durch die Internationale Energieagentur (IEA) trägt dazu bei, die Preise von astronomischen Höhen fernzuhalten, aber wahrscheinlich nur für einen kurzen Zeitraum", fügte er hinzu.
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