Volkswirtschaft
23.04.2026 13:23:26
Die Aussichten seien entsprechend "deutlich getrübt", schreibt der Verband HotellerieSuisse in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gemäss einer Befragung bei seinen Mitgliedern zum Ende der Wintersaison berichtet über die Hälfte der Betriebe bereits heute von negativen Auswirkungen des Konflikts etwa in Form von Stornierungen und einer spürbaren Zurückhaltung bei Neubuchungen. Besonders betroffen seien städtische Betriebe.
Die aktuelle Entwicklung zeige jedenfalls exemplarisch, wie stark der Tourismus von globalen Ereignissen abhänge, so der Verband. So habe der Nahostkonflikt zu erheblichen Störungen im internationalen Flugverkehr an den zentralen Drehkreuzen im Golfraum geführt. Diese sind bekanntlich entscheidend für die Anbindung der Schweiz an wichtige Fernmärkte in Asien und Ozeanien.
Gleichzeitig verändere sich das Verhalten der Reisenden: Unsicherheit, steigende Reisekosten und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis führten dazu, dass Fernreisen häufiger verschoben oder abgesagt würden. Erste Rückmeldungen aus den Mitgliedsbetrieben bestätigten diese Entwicklung, vor allem bei Gästen aus Asien, aber auch aus den USA. Hinzu komme eine zunehmende Kurzfristigkeit bei Buchungen, was für die Betriebe die Planung erheblich erschwere.
___ Positiver Winter
Positiv ist dagegen laut Umfrage der Rückblick auf den zurückliegenden Winter. Rund zwei Drittel der Betriebe zeigten sich demnach zufrieden oder sehr zufrieden mit der Wintersaison 2025/26. Besonders positiv falle die Bilanz im alpinen Raum aus. Dies sei umso bemerkenswerter, da viele Destinationen zu Saisonbeginn mit schwierigen Schneeverhältnissen konfrontiert gewesen seien, heisst es.
In städtischen sowie ländlichen Regionen falle die Zufriedenheit etwas verhaltener aus, was die unterschiedlichen Nachfragestrukturen innerhalb der Schweiz widerspiegle.
Die Umfrage wurde von HotellerieSuisse vom 27. März bis 7. April durchgeführt. Insgesamt haben 268 Mitglieder des Verbands an der Befragung teilgenommen.
Hotellerie erwartet schwierige Sommersaison
Bern (awp) - Die Schweizer Hotellerie erwartet wegen des Krieges im Nahen Osten eine schwierige Sommersaison. Stornierungen, rückläufige Neubuchungen und ein zunehmend kurzfristiges Buchungsverhalten sind seit Wochen ein Thema.Die Aussichten seien entsprechend "deutlich getrübt", schreibt der Verband HotellerieSuisse in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gemäss einer Befragung bei seinen Mitgliedern zum Ende der Wintersaison berichtet über die Hälfte der Betriebe bereits heute von negativen Auswirkungen des Konflikts etwa in Form von Stornierungen und einer spürbaren Zurückhaltung bei Neubuchungen. Besonders betroffen seien städtische Betriebe.
Die aktuelle Entwicklung zeige jedenfalls exemplarisch, wie stark der Tourismus von globalen Ereignissen abhänge, so der Verband. So habe der Nahostkonflikt zu erheblichen Störungen im internationalen Flugverkehr an den zentralen Drehkreuzen im Golfraum geführt. Diese sind bekanntlich entscheidend für die Anbindung der Schweiz an wichtige Fernmärkte in Asien und Ozeanien.
Gleichzeitig verändere sich das Verhalten der Reisenden: Unsicherheit, steigende Reisekosten und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis führten dazu, dass Fernreisen häufiger verschoben oder abgesagt würden. Erste Rückmeldungen aus den Mitgliedsbetrieben bestätigten diese Entwicklung, vor allem bei Gästen aus Asien, aber auch aus den USA. Hinzu komme eine zunehmende Kurzfristigkeit bei Buchungen, was für die Betriebe die Planung erheblich erschwere.
___ Positiver Winter
Positiv ist dagegen laut Umfrage der Rückblick auf den zurückliegenden Winter. Rund zwei Drittel der Betriebe zeigten sich demnach zufrieden oder sehr zufrieden mit der Wintersaison 2025/26. Besonders positiv falle die Bilanz im alpinen Raum aus. Dies sei umso bemerkenswerter, da viele Destinationen zu Saisonbeginn mit schwierigen Schneeverhältnissen konfrontiert gewesen seien, heisst es.
In städtischen sowie ländlichen Regionen falle die Zufriedenheit etwas verhaltener aus, was die unterschiedlichen Nachfragestrukturen innerhalb der Schweiz widerspiegle.
Die Umfrage wurde von HotellerieSuisse vom 27. März bis 7. April durchgeführt. Insgesamt haben 268 Mitglieder des Verbands an der Befragung teilgenommen.
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