Volkswirtschaft
18.05.2026 09:52:12
Die Erwerbslosenquote gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) kam im ersten Quartal 2026 bei 5,2 Prozent zu liegen, wie aus der am Montag vom Bundesamt für Statistik publizierten Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) hervorgeht. Sie lag damit klar über dem Wert des vierten Quartals 2025, als 5,0 Prozent gemessen wurden. Im Vorjahresquartal hatte sie lediglich 4,7 Prozent betragen.
Saisonbereinigt nahm die Quote allerdings im Startquartal 2026 gegenüber dem vierten Quartal 2025 um 0,1 Prozent auf 5,0 Prozent ab. Bei dieser Zahl wird zum Beispiel herausgerechnet, dass es in der kalten Jahreszeit auf dem Bau weniger Arbeit gibt.
___ Nur leicht tiefer als in der EU
Die ILO-Erwerbslosenquote fällt jeweils deutlich höher aus als die Arbeitslosenquote gemäss Definition des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), bei der nur gemeldete Arbeitslose berücksichtigt werden. Per Ende März lag diese bei 3,1 Prozent.
Der Vorteil der ILO-Quote ist, dass sie international besser vergleichbar ist. Und in diesem Vergleich steht die Schweiz nach wie vor relativ gut da. In der EU lag die ILO-Erwerbslosenquote im Startquartal bei 6,1 Prozent. Dies war ein Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2025.
Von den Nachbarländern weist Deutschland mit 4,2 Prozent zwar den tiefsten Wert aus, dieser ist aber deutlich angestiegen. Frankreich hat eine Quote von 7,8 Prozent, Österreich von 6,2 Prozent und Italien von 5,3 Prozent.
Die höchsten Quoten in der EU wurden in Spanien und Finnland mit gut 10 Prozent gemessen, die tiefsten in Tschechien und Malta mit unter 4 Prozent.
___ Mehr Erwerbstätige
Insgesamt waren im ersten Quartal in der Schweiz 5,351 Millionen Personen erwerbstätig, das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Saisonbereinigt nahm die Zahl laut den Angaben aber um 0,2 Prozent zu, in Vollzeitäquivalenten sogar um 0,4 Prozent.
Erwerbslosenquote steigt in der Schweiz
Neuenburg (awp) - Die seit längerem schwächelnde Konjunktur hat Folgen auf dem Arbeitsmarkt. Die Erwerbslosenquote in der Schweiz stieg im Startquartal 2026 an.Die Erwerbslosenquote gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) kam im ersten Quartal 2026 bei 5,2 Prozent zu liegen, wie aus der am Montag vom Bundesamt für Statistik publizierten Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) hervorgeht. Sie lag damit klar über dem Wert des vierten Quartals 2025, als 5,0 Prozent gemessen wurden. Im Vorjahresquartal hatte sie lediglich 4,7 Prozent betragen.
Saisonbereinigt nahm die Quote allerdings im Startquartal 2026 gegenüber dem vierten Quartal 2025 um 0,1 Prozent auf 5,0 Prozent ab. Bei dieser Zahl wird zum Beispiel herausgerechnet, dass es in der kalten Jahreszeit auf dem Bau weniger Arbeit gibt.
___ Nur leicht tiefer als in der EU
Die ILO-Erwerbslosenquote fällt jeweils deutlich höher aus als die Arbeitslosenquote gemäss Definition des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), bei der nur gemeldete Arbeitslose berücksichtigt werden. Per Ende März lag diese bei 3,1 Prozent.
Der Vorteil der ILO-Quote ist, dass sie international besser vergleichbar ist. Und in diesem Vergleich steht die Schweiz nach wie vor relativ gut da. In der EU lag die ILO-Erwerbslosenquote im Startquartal bei 6,1 Prozent. Dies war ein Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2025.
Von den Nachbarländern weist Deutschland mit 4,2 Prozent zwar den tiefsten Wert aus, dieser ist aber deutlich angestiegen. Frankreich hat eine Quote von 7,8 Prozent, Österreich von 6,2 Prozent und Italien von 5,3 Prozent.
Die höchsten Quoten in der EU wurden in Spanien und Finnland mit gut 10 Prozent gemessen, die tiefsten in Tschechien und Malta mit unter 4 Prozent.
___ Mehr Erwerbstätige
Insgesamt waren im ersten Quartal in der Schweiz 5,351 Millionen Personen erwerbstätig, das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Saisonbereinigt nahm die Zahl laut den Angaben aber um 0,2 Prozent zu, in Vollzeitäquivalenten sogar um 0,4 Prozent.
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