Volkswirtschaft
26.05.2026 15:04:13
Die Zahl der Übernachtungen ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. Überraschend kommt das nicht - bereits die erste Schätzung des BFS für den April war negativ ausgefallen.
Der Rückgang ist auf die gesunkene Nachfrage ausländischer Gäste zurückzuführen. Hier sank die Zahl der Logiernächte um deutliche 5,8 Prozent. Auch das klare Plus bei den einheimischen Gästen von 5,2 Prozent konnte dies nicht wettmachen.
___ Asien deutlich schwächer
Bei den ausländischen Herkunftsmärkten zeigte sich im April ein sehr unterschiedliches Bild. Besonders stark rückläufig war die Nachfrage aus Asien: Die Zahl der Logiernächte sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 29 Prozent.
Vor allem aus den Golf-Staaten reisten vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs deutlich weniger Gäste in die Schweiz. Dort brachen die Übernachtungen um 47 Prozent ein. Aber auch aus Indien (-32 Prozent) und China (-15 Prozent) wurden markante Rückgänge verzeichnet.
Die Zahl der Logiernächte aus europäischen Ländern nahm derweil leicht zu (+0,7 Prozent). Zuwächse gab es insbesondere bei Gästen aus Frankreich (+2,5 Prozent) und Deutschland (+0,3 Prozent), während Italien (-5,3 Prozent), das Vereinigte Königreich (-2,6 Prozent) und die Niederlande (-2,6 Prozent) Rückgänge verzeichneten.
Positiv entwickelte sich auch Amerika. Die Zahl der Übernachtungen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent. Getragen wurde das Wachstum einmal mehr vor allem von Gästen aus den USA mit einem Plus von 3,8 Prozent.
___ Rekordstart aufgezehrt
Bereits im März hatte die Hotellerie einen Rückgang bei den Logiernächten verzeichnet (-5,2 Prozent). Nach den Rekordwerten im Januar und Februar stand damit für die ersten drei Monate des Jahres nur noch ein hauchdünnes Plus von 0,1 Prozent auf 9,9 Millionen Übernachtungen zu Buche. Die definitiven und absoluten Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres wird das BFS am 8. Juni publizieren.
Für die Sommersaison zeigte sich Schweiz Tourismus zuletzt vorsichtig optimistisch. Trotz des Iran-Kriegs erwartet die Marketingorganisation eine stabile Nachfrage. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet sie allerdings mit einem Rückgang von 2 bis 3 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2025 mit 43,9 Millionen Übernachtungen.
Schweizer Hotels spüren Rückgang bei Gästen aus Asien
Neuenburg (awp) - Die Schweizer Hotellerie hat im April 2026 weniger Logiernächte gezählt als im Vorjahresmonat. Belastet wurde das Ergebnis stark vom Iran-Krieg: Gäste aus Asien und den Golf-Staaten reisten deutlich seltener in die Schweiz. Im März hatte die Branche nach den Rekordwerten in den ersten beiden Monaten des Jahres bereits einen Rückgang verzeichnet.Die Zahl der Übernachtungen ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. Überraschend kommt das nicht - bereits die erste Schätzung des BFS für den April war negativ ausgefallen.
Der Rückgang ist auf die gesunkene Nachfrage ausländischer Gäste zurückzuführen. Hier sank die Zahl der Logiernächte um deutliche 5,8 Prozent. Auch das klare Plus bei den einheimischen Gästen von 5,2 Prozent konnte dies nicht wettmachen.
___ Asien deutlich schwächer
Bei den ausländischen Herkunftsmärkten zeigte sich im April ein sehr unterschiedliches Bild. Besonders stark rückläufig war die Nachfrage aus Asien: Die Zahl der Logiernächte sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 29 Prozent.
Vor allem aus den Golf-Staaten reisten vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs deutlich weniger Gäste in die Schweiz. Dort brachen die Übernachtungen um 47 Prozent ein. Aber auch aus Indien (-32 Prozent) und China (-15 Prozent) wurden markante Rückgänge verzeichnet.
Die Zahl der Logiernächte aus europäischen Ländern nahm derweil leicht zu (+0,7 Prozent). Zuwächse gab es insbesondere bei Gästen aus Frankreich (+2,5 Prozent) und Deutschland (+0,3 Prozent), während Italien (-5,3 Prozent), das Vereinigte Königreich (-2,6 Prozent) und die Niederlande (-2,6 Prozent) Rückgänge verzeichneten.
Positiv entwickelte sich auch Amerika. Die Zahl der Übernachtungen stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent. Getragen wurde das Wachstum einmal mehr vor allem von Gästen aus den USA mit einem Plus von 3,8 Prozent.
___ Rekordstart aufgezehrt
Bereits im März hatte die Hotellerie einen Rückgang bei den Logiernächten verzeichnet (-5,2 Prozent). Nach den Rekordwerten im Januar und Februar stand damit für die ersten drei Monate des Jahres nur noch ein hauchdünnes Plus von 0,1 Prozent auf 9,9 Millionen Übernachtungen zu Buche. Die definitiven und absoluten Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres wird das BFS am 8. Juni publizieren.
Für die Sommersaison zeigte sich Schweiz Tourismus zuletzt vorsichtig optimistisch. Trotz des Iran-Kriegs erwartet die Marketingorganisation eine stabile Nachfrage. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet sie allerdings mit einem Rückgang von 2 bis 3 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2025 mit 43,9 Millionen Übernachtungen.
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