Rohstoffe, Warenmärkte
28.05.2026 07:40:12
Die USA und der Iran haben sich in der Strasse von Hormus trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitige Angriffe geliefert. "Diese Massnahmen waren zurückhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten", hiess es von der US-Regierung. Zudem setzte das US-Finanzministerium auf seine Sanktionsliste eine iranische Behörde, die für die Gebührenerhebung für die Durchfahrt der Strasse von Hormus verantwortlich ist. Der Plan, eine Gebühr für das Passieren der Meerenge zu erheben, verstosse gegen internationales Recht, erklärte das US-Finanzministerium.
Die faktische Blockade der Strasse von Hormus belastet die Weltwirtschaft massiv - und ist für den Iran das Druckmittel schlechthin in den Verhandlungen. Trotz der jüngsten Preisreaktion steuert Rohöl weiter auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Laut Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone in Melbourne, wird an den Märkten weiterhin mit einem Abkommen gerechnet. Dort herrsche die Sichtweise, dass das Glas halb voll sei. Es gebe jedoch weiterhin ein klares Risiko, dass die Parteien die Verhandlungen abbrechen.
Ölpreise ziehen deutlich an - Brent aber weiter unter 100 US-Dollar
NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel kräftig zugelegt. Am Markt wurde auf die neuen Angriffe in der Golfregion und eine weitere Sanktionsrunde der USA gegen den Iran verwiesen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als 3,58 Prozent auf 97,67 US-Dollar. Damit blieb die Notierung aber weiter unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Am Mittwoch war der Brent-Preis zeitweise noch um mehr als fünf Prozent gefallen.Die USA und der Iran haben sich in der Strasse von Hormus trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitige Angriffe geliefert. "Diese Massnahmen waren zurückhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten", hiess es von der US-Regierung. Zudem setzte das US-Finanzministerium auf seine Sanktionsliste eine iranische Behörde, die für die Gebührenerhebung für die Durchfahrt der Strasse von Hormus verantwortlich ist. Der Plan, eine Gebühr für das Passieren der Meerenge zu erheben, verstosse gegen internationales Recht, erklärte das US-Finanzministerium.
Die faktische Blockade der Strasse von Hormus belastet die Weltwirtschaft massiv - und ist für den Iran das Druckmittel schlechthin in den Verhandlungen. Trotz der jüngsten Preisreaktion steuert Rohöl weiter auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Laut Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone in Melbourne, wird an den Märkten weiterhin mit einem Abkommen gerechnet. Dort herrsche die Sichtweise, dass das Glas halb voll sei. Es gebe jedoch weiterhin ein klares Risiko, dass die Parteien die Verhandlungen abbrechen.
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