Volkswirtschaft
29.05.2026 09:48:12
Die Umsätze in der Maschinen-, Elektro-, und Metallindustrie sowie verwandten Technologiebranchen stiegen um 3,4 Prozent, wie der Branchenverband Swissmem am Freitag mitteilte. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 10,1 Prozent. Die Exporte legten um 1,1 Prozent auf 17 Milliarden Franken zu. Während Grossunternehmen die Entwicklung stützten, sanken die Umsätze der KMU um 1,8 Prozent.
___ EU stützt Exportgeschäft
Regional zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In die EU exportierten die Unternehmen 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dagegen gingen die Ausfuhren nach Asien um 4,5 Prozent und jene in die USA um 4,2 Prozent zurück.
Auch nach Warengruppen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Rückläufig waren die Exporte von Mess-, Prüf- und Präzisionsinstrumenten (-4,4%) sowie von Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten (-3,9%). Deutlich zu legten dagegen die Ausfuhren von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen (+28,4%), wobei einzelne Grossaufträge eine Rolle spielten. Ebenfalls höher lagen die Exporte von elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Waren (+4,1%) sowie von Metallen und Metallwaren (+3,9%).
Die Kapazitätsauslastung stabilisierte sich bei 81,6 Prozent und blieb damit unter dem langjährigen Mittel. Swissmem zeigte sich verhalten optimistisch, verwies angesichts des Iran-Kriegs aber auf anhaltende Risiken für Energiepreise, Lieferketten und die globale Nachfrage. Die Folgen des Krieges, welcher Ende Februar begann, sind in den Zahlen noch nicht vollständig abgebildet.
Tech-Industrie erholt sich im ersten Quartal leicht
Zürich (awp) - Die Schweizer Tech-Industrie hat sich zum Jahresbeginn etwas besser entwickelt. Auftragseingänge, Umsätze und Exporte lagen im ersten Quartal 2026 über dem Vorjahresniveau. Die Erholung bleibt jedoch fragil und wird nicht von allen Unternehmen gleichermassen getragen.Die Umsätze in der Maschinen-, Elektro-, und Metallindustrie sowie verwandten Technologiebranchen stiegen um 3,4 Prozent, wie der Branchenverband Swissmem am Freitag mitteilte. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 10,1 Prozent. Die Exporte legten um 1,1 Prozent auf 17 Milliarden Franken zu. Während Grossunternehmen die Entwicklung stützten, sanken die Umsätze der KMU um 1,8 Prozent.
___ EU stützt Exportgeschäft
Regional zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In die EU exportierten die Unternehmen 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dagegen gingen die Ausfuhren nach Asien um 4,5 Prozent und jene in die USA um 4,2 Prozent zurück.
Auch nach Warengruppen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Rückläufig waren die Exporte von Mess-, Prüf- und Präzisionsinstrumenten (-4,4%) sowie von Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten (-3,9%). Deutlich zu legten dagegen die Ausfuhren von Schienen-, Strassen- und Luftfahrzeugen (+28,4%), wobei einzelne Grossaufträge eine Rolle spielten. Ebenfalls höher lagen die Exporte von elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Waren (+4,1%) sowie von Metallen und Metallwaren (+3,9%).
Die Kapazitätsauslastung stabilisierte sich bei 81,6 Prozent und blieb damit unter dem langjährigen Mittel. Swissmem zeigte sich verhalten optimistisch, verwies angesichts des Iran-Kriegs aber auf anhaltende Risiken für Energiepreise, Lieferketten und die globale Nachfrage. Die Folgen des Krieges, welcher Ende Februar begann, sind in den Zahlen noch nicht vollständig abgebildet.
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