Volkswirtschaft
04.06.2026 08:22:12
Das seien fast 2 Millionen mehr als 2024, hiess es im Bericht des Beratungsunternehmens Capgemini. Das Vermögen der Reichen weltweit legte dem jüngsten "World Wealth Report" zufolge so stark zu wie nie innerhalb eines Jahres.
Weltweit stieg das Vermögen schätzungsweise um 8,7 Prozent auf den Rekord von 98,3 Billionen Dollar. Dabei wuchs die Zahl der sehr vermögenden Menschen mit einem investierbaren Vermögen von mindestens 30 Millionen Dollar global am schnellsten mit einer Rate von 9,4 Prozent.
___ Stärkster Zuwachs in den USA
Spitzenreiter blieben die USA: Dort stieg die Zahl der Millionärinnen und Millionäre um 736'000 auf 8,7 Millionen und damit stärker als in jedem anderen Land.
Deutliche Zuwächse verzeichneten auch Japan auf Rang zwei mit 436'000 sowie China auf Rang vier mit 154'000 zusätzlichen Millionärinnen und Millionären. Zusammen vereinen die vier grössten Millionärsnationen - die USA, Japan, Deutschland und China - fast zwei Drittel aller Millionärinnen und Millionäre (65,7 Prozent) weltweit.
___ Schweiz als "sicherer Hafen"
Auch die Schweiz behauptete ihre Rolle als einer der wichtigsten Vermögensverwaltungsstandorte der Welt. Laut Capgemini wurden in der Schweiz grenzüberschreitende Vermögen von rund 2,9 Billionen US-Dollar verwaltet. Damit lag das Land weltweit auf Rang zwei hinter Hongkong, das die Schweiz erstmals knapp als grössten Offshore-Vermögensplatz ablöste. Die Autoren des Berichts sehen die Schweiz dank ihres Rufs als sicherer Hafen weiterhin gut positioniert, insbesondere in Zeiten geopolitischer Unsicherheit.
Capgemini berücksichtigt in seinem seit 1997 jährlich erstellten "World Wealth Report" Aktien, Anleihen, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Kunstsammlungen und Gebrauchsgüter wie Autos und Schmuck werden nicht eingerechnet.
Die Studie basiert auf mehreren Umfragen, an denen 6510 vermögende Privatpersonen in 27 Märkten, 144 Führungskräfte von Vermögensverwaltern und 1317 Kundenbetreuer teilnahmen.
2025 zeichnet sich als Rekordjahr für Millionäre ab - Schweiz als sicherer Hafen
Frankfurt/Main (awp sda dpa) - Boomende Aktienmärkte haben den Club der Dollar-Millionäre 2025 kräftig wachsen lassen und auch die Schweiz als wichtigen Vermögensstandort gestärkt. Weltweit 25,3 Millionen Menschen verfügten laut einer Analyse im vergangenen Jahr über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Dollar.Das seien fast 2 Millionen mehr als 2024, hiess es im Bericht des Beratungsunternehmens Capgemini. Das Vermögen der Reichen weltweit legte dem jüngsten "World Wealth Report" zufolge so stark zu wie nie innerhalb eines Jahres.
Weltweit stieg das Vermögen schätzungsweise um 8,7 Prozent auf den Rekord von 98,3 Billionen Dollar. Dabei wuchs die Zahl der sehr vermögenden Menschen mit einem investierbaren Vermögen von mindestens 30 Millionen Dollar global am schnellsten mit einer Rate von 9,4 Prozent.
___ Stärkster Zuwachs in den USA
Spitzenreiter blieben die USA: Dort stieg die Zahl der Millionärinnen und Millionäre um 736'000 auf 8,7 Millionen und damit stärker als in jedem anderen Land.
Deutliche Zuwächse verzeichneten auch Japan auf Rang zwei mit 436'000 sowie China auf Rang vier mit 154'000 zusätzlichen Millionärinnen und Millionären. Zusammen vereinen die vier grössten Millionärsnationen - die USA, Japan, Deutschland und China - fast zwei Drittel aller Millionärinnen und Millionäre (65,7 Prozent) weltweit.
___ Schweiz als "sicherer Hafen"
Auch die Schweiz behauptete ihre Rolle als einer der wichtigsten Vermögensverwaltungsstandorte der Welt. Laut Capgemini wurden in der Schweiz grenzüberschreitende Vermögen von rund 2,9 Billionen US-Dollar verwaltet. Damit lag das Land weltweit auf Rang zwei hinter Hongkong, das die Schweiz erstmals knapp als grössten Offshore-Vermögensplatz ablöste. Die Autoren des Berichts sehen die Schweiz dank ihres Rufs als sicherer Hafen weiterhin gut positioniert, insbesondere in Zeiten geopolitischer Unsicherheit.
Capgemini berücksichtigt in seinem seit 1997 jährlich erstellten "World Wealth Report" Aktien, Anleihen, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Kunstsammlungen und Gebrauchsgüter wie Autos und Schmuck werden nicht eingerechnet.
Die Studie basiert auf mehreren Umfragen, an denen 6510 vermögende Privatpersonen in 27 Märkten, 144 Führungskräfte von Vermögensverwaltern und 1317 Kundenbetreuer teilnahmen.
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