Rohstoffe, Warenmärkte
18.06.2026 17:34:11
Im weiteren Handelsverlauf erholte sich der Preis wieder etwas auf knapp 77 Dollar je Barrel. Das sind aber immer noch mehr als drei Prozent weniger als am Vortag. Mittlerweile liegt die Notierung für Nordseeöl nur noch knapp über dem Niveau, das vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar herrschte.
Nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran sind die getroffenen Vereinbarungen laut dem Vermittlerstaat Pakistan mit "sofortiger Wirkung" in Kraft getreten. Für den Ölmarkt ist vor allem wichtig, dass Teheran die Strasse von Hormus "unverzüglich wieder öffnen", und die USA die Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufheben werde, gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif in der Nacht auf Donnerstag auf X bekannt.
Für weiteren Preisdruck sorgten jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Demnach scheint der Öltransport durch die Strasse von Hormus bereits zu erfolgen. Das "Öl fliesst", schrieb Trump in den sozialen Medien.
Experten der US-Grossbank Goldman Sachs gehen davon aus, dass sich die Ölausfuhren aus den Fördergebieten am Persischen Golf bis Ende des kommenden Monats normalisieren könnten. Zuvor hatten sie Analysten mit einer Normalisierung erst bis Ende August gerechnet. Allerdings könnten die Lieferströme durch die Strasse von Hormus nach Einschätzung von Goldman Sachs künftig nur etwa 70 Prozent des Vorkriegsniveaus erreichen, weil die Förderländer mittlerweile alternative Exportwege nutzen.
Ölpreise fallen - Nordseeöl Brent unter 77 US-Dollar - Trump: 'Öl fliesst'
LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt und im späten Handel etwas kräftiger nachgegeben. Mit der Notierung für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August ging es den sechsten Handelstag in Folge nach unten. Zeitweise wurden 76,66 Dollar gezahlt und damit so wenig wie seit Anfang März nicht mehr.Im weiteren Handelsverlauf erholte sich der Preis wieder etwas auf knapp 77 Dollar je Barrel. Das sind aber immer noch mehr als drei Prozent weniger als am Vortag. Mittlerweile liegt die Notierung für Nordseeöl nur noch knapp über dem Niveau, das vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar herrschte.
Nach der Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran sind die getroffenen Vereinbarungen laut dem Vermittlerstaat Pakistan mit "sofortiger Wirkung" in Kraft getreten. Für den Ölmarkt ist vor allem wichtig, dass Teheran die Strasse von Hormus "unverzüglich wieder öffnen", und die USA die Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufheben werde, gab der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif in der Nacht auf Donnerstag auf X bekannt.
Für weiteren Preisdruck sorgten jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Demnach scheint der Öltransport durch die Strasse von Hormus bereits zu erfolgen. Das "Öl fliesst", schrieb Trump in den sozialen Medien.
Experten der US-Grossbank Goldman Sachs gehen davon aus, dass sich die Ölausfuhren aus den Fördergebieten am Persischen Golf bis Ende des kommenden Monats normalisieren könnten. Zuvor hatten sie Analysten mit einer Normalisierung erst bis Ende August gerechnet. Allerdings könnten die Lieferströme durch die Strasse von Hormus nach Einschätzung von Goldman Sachs künftig nur etwa 70 Prozent des Vorkriegsniveaus erreichen, weil die Förderländer mittlerweile alternative Exportwege nutzen.
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