Politik, Regierung, Parlament, Bundesverwaltung
21.06.2026 10:27:37
"Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch in der Frage der Waffenruhe im Libanon vorankommen", sagte US-Vizepräsident JD Vance am Samstag vor seinem Abflug in Richtung Schweiz.
___ Iran prangert Bruch der Waffenruhe im Libanon an
Das zentrale Militärkommando des Irans begründete die Blockade der Strasse von Hormus neben dem Bruch der Waffenruhe im Libanon auch mit der israelischen Militärpräsenz im Südlibanon. Die israelische Militärpräsenz wird in dem am vergangenen Wochenende beschlossenen Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran nicht explizit erwähnt. Allerdings ist in dem Text von der Gewährleistung der territorialen Integrität und der Souveränität des Libanons die Rede.
Das iranische Militärkommando drohte mit weiteren Massnahmen, sollte Israels Armee die Kämpfe im Libanon fortsetzen. "Sollte die Aggression im Libanon andauern, sind weitere Massnahmen geplant, um den Feind zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu zwingen", hiess es.
___ US-Militär: Setzen Freiheit in der Schifffahrt durch
Das US-Militär zeigte sich davon unbeeindruckt und erklärte wenig später, der Schiffsverkehr habe am Samstag zugenommen, "während die US-Streitkräfte in diesem Gebiet weiterhin zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt im Einsatz waren." 55 Schiffe mit unter anderem 17 Millionen Barrel Öl hätten die Meerenge passiert. Wie die "New York Times" berichtete, war das die grösste Anzahl an Schiffen seit der Schliessung kurz nach Kriegsbeginn.
Centcom zufolge ist das Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens "eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden."
___ Iran: USA müssen für Waffenruhe im Libanon sorgen
An den Gesprächen in der Schweiz nehmen von iranischer Seite unter anderem Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf als Chef des Verhandlungsteams, Aussenminister Abbas Araghtschi und Ali Bagheri-Kani, der Chef für internationale Angelegenheiten im Sicherheitsrat teil.
Baghai sagte, die USA hätten sich verpflichtet, Israel zu einer Waffenruhe im Libanon zu bewegen, doch diese Massnahme sei ausgeblieben. "Wenn die Gegenseite sich weigert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, wird der Iran dies ebenfalls nicht tun", erklärte der Sprecher. Man brauche nur einen einzigen Punkt des Abkommens zu missachten, schon sei das gesamte Abkommen gescheitert, sagte er vor seiner Abreise in die Schweiz.
___ Medien: Viele Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon
Am Samstag hatten libanesische Medien über zahlreiche israelische Luftangriffe mit mindestens 35 Toten berichtet. Die israelische Armee und die proiranische Hisbollah-Miliz machen sich gegenseitig für die Kämpfe und Verstösse gegen die Feuerpause verantwortlich. Der Libanon selbst ist nicht Konfliktpartei. Die libanesische Armee warf Israel vor, mit ihren Angriffen jede Lösung zu verhindern, die eine Wiederherstellung von Stabilität im Land ermöglichen würde.
Bereits am Freitag sollen laut libanesischem Gesundheitsministerium 83 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden sein.
___ Israelische Armee: Mehr als 50 Geschosse abgefeuert
Die israelische Armee warf der Hisbollah wiederholte Verstösse gegen die Feuerpause vor. In der Nacht habe sie mehr als 50 Geschosse auf Soldaten im Südlibanon abgefeuert. Fünf Soldaten seien getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Als Reaktion seien Raketenstellungen, Waffenlager und Kommandozentralen der Hisbollah angegriffen worden. Die Armee werde auch künftig gegen jede Bedrohung für Israel und die Soldaten vorgehen, hiess es.
Dagegen erklärte die Miliz, sie habe auf einen Vormarsch der israelischen Truppen reagiert. Weiter hiess es, die Hisbollah halte zwar weiterhin an der Waffenruhe fest, werde aber jedem Versuch entgegentreten, weiteres Land zu erobern.
Nach Angaben eines US-Regierungsmitarbeiters gilt eigentlich seit Freitag 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) eine Waffenruhe. Diese wurde bereits wenige Minuten nach Inkrafttreten mehrfach gebrochen.
Neue Verstimmungen zwischen USA und Iran vor Gesprächen
Teheran (awp/sda/dpa) - Die anhaltenden Kämpfe im Libanon sorgen für neue Verstimmungen zwischen den USA und dem Iran. Teheran sperrte nach eigenen Angaben die Strasse von Hormus erneut für die Durchfahrt aller Schiffe und begründete den Schritt am Nachmittag mit der Nichteinhaltung der Waffenruhe im Südlibanon, die im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vereinbart worden war. Das US-Militär widersprach der Darstellung und bekräftigte, der Schiffsverkehr in der Meerenge laufe weiter. Dies belastet die Stimmung vor dem Treffen der Kriegsparteien am Sonntag in der Schweiz."Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch in der Frage der Waffenruhe im Libanon vorankommen", sagte US-Vizepräsident JD Vance am Samstag vor seinem Abflug in Richtung Schweiz.
___ Iran prangert Bruch der Waffenruhe im Libanon an
Das zentrale Militärkommando des Irans begründete die Blockade der Strasse von Hormus neben dem Bruch der Waffenruhe im Libanon auch mit der israelischen Militärpräsenz im Südlibanon. Die israelische Militärpräsenz wird in dem am vergangenen Wochenende beschlossenen Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran nicht explizit erwähnt. Allerdings ist in dem Text von der Gewährleistung der territorialen Integrität und der Souveränität des Libanons die Rede.
Das iranische Militärkommando drohte mit weiteren Massnahmen, sollte Israels Armee die Kämpfe im Libanon fortsetzen. "Sollte die Aggression im Libanon andauern, sind weitere Massnahmen geplant, um den Feind zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu zwingen", hiess es.
___ US-Militär: Setzen Freiheit in der Schifffahrt durch
Das US-Militär zeigte sich davon unbeeindruckt und erklärte wenig später, der Schiffsverkehr habe am Samstag zugenommen, "während die US-Streitkräfte in diesem Gebiet weiterhin zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt im Einsatz waren." 55 Schiffe mit unter anderem 17 Millionen Barrel Öl hätten die Meerenge passiert. Wie die "New York Times" berichtete, war das die grösste Anzahl an Schiffen seit der Schliessung kurz nach Kriegsbeginn.
Centcom zufolge ist das Militär weiter vor Ort, um sicherzustellen, dass sämtliche Abmachungen des Rahmenabkommens "eingehalten, befolgt und in vollem Umfang umgesetzt werden."
___ Iran: USA müssen für Waffenruhe im Libanon sorgen
An den Gesprächen in der Schweiz nehmen von iranischer Seite unter anderem Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf als Chef des Verhandlungsteams, Aussenminister Abbas Araghtschi und Ali Bagheri-Kani, der Chef für internationale Angelegenheiten im Sicherheitsrat teil.
Baghai sagte, die USA hätten sich verpflichtet, Israel zu einer Waffenruhe im Libanon zu bewegen, doch diese Massnahme sei ausgeblieben. "Wenn die Gegenseite sich weigert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, wird der Iran dies ebenfalls nicht tun", erklärte der Sprecher. Man brauche nur einen einzigen Punkt des Abkommens zu missachten, schon sei das gesamte Abkommen gescheitert, sagte er vor seiner Abreise in die Schweiz.
___ Medien: Viele Tote bei israelischen Luftangriffen im Libanon
Am Samstag hatten libanesische Medien über zahlreiche israelische Luftangriffe mit mindestens 35 Toten berichtet. Die israelische Armee und die proiranische Hisbollah-Miliz machen sich gegenseitig für die Kämpfe und Verstösse gegen die Feuerpause verantwortlich. Der Libanon selbst ist nicht Konfliktpartei. Die libanesische Armee warf Israel vor, mit ihren Angriffen jede Lösung zu verhindern, die eine Wiederherstellung von Stabilität im Land ermöglichen würde.
Bereits am Freitag sollen laut libanesischem Gesundheitsministerium 83 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden sein.
___ Israelische Armee: Mehr als 50 Geschosse abgefeuert
Die israelische Armee warf der Hisbollah wiederholte Verstösse gegen die Feuerpause vor. In der Nacht habe sie mehr als 50 Geschosse auf Soldaten im Südlibanon abgefeuert. Fünf Soldaten seien getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Als Reaktion seien Raketenstellungen, Waffenlager und Kommandozentralen der Hisbollah angegriffen worden. Die Armee werde auch künftig gegen jede Bedrohung für Israel und die Soldaten vorgehen, hiess es.
Dagegen erklärte die Miliz, sie habe auf einen Vormarsch der israelischen Truppen reagiert. Weiter hiess es, die Hisbollah halte zwar weiterhin an der Waffenruhe fest, werde aber jedem Versuch entgegentreten, weiteres Land zu erobern.
Nach Angaben eines US-Regierungsmitarbeiters gilt eigentlich seit Freitag 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) eine Waffenruhe. Diese wurde bereits wenige Minuten nach Inkrafttreten mehrfach gebrochen.
Zum gleichen Thema
| NEUE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN | 21.06.2026 10:11:06 | Flughafen Zürich nimmt Flugbetrieb nach temporärer Skyguide-Störung wieder auf |
Betroffene Instrumente
N/A