Volkswirtschaft
25.06.2026 10:53:11
Zu diesem Schluss kommt der am Donnerstag veröffentlichte "Point of View - AI-Toolkit: Switzerland Snapshot". Dabei analysierte BDO nationale und internationale Studien, Marktdaten sowie Unternehmensberichte zur Verbreitung und Wirkung von KI.
Die Analyse zeige, dass der Schritt von einzelnen Anwendungen hin zu einer unternehmensweiten und dauerhaft verankerten Nutzung nur teilweise gelinge und bislang vor allem Grosskonzernen vorbehalten sei.
___ Nur Pilotphasen
Als Beispiel nennt BDO etwa den Personaldienstleister Adecco, welcher die Produktivität im Recruiting um 63 Prozent steigern konnte. Und auch der Technologiekonzern ABB habe "in einzelnen Bereichen" bereits Kostenreduktionen von bis zu 35 Prozent realisiert.
Hingegen blieben KMU oft in der Pilotphase stecken: "KMU verfügen nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen, um im grossen Stil eigene KI-Kompetenzen aufzubauen", heisst es dazu. Vielerorts fehle zudem eine qualitativ gute Datenbasis oder schlicht die Zeit, um neue Lösungen systematisch zu testen. Darüber hinaus bestünden oft Unsicherheiten in Bezug auf Datenschutz und den konkreten wirtschaftlichen Nutzen.
Dieser Trend stellt nach Ansicht von BDO eine "wachsende Herausforderung" für den Wirtschaftsstandort Schweiz dar: "Wenn primär Konzerne KI-Kompetenzen und -Infrastrukturen aufbauen, verlagert sich ein Grossteil der datengetriebenen Innovation in wenige, kapitalkräftige Player", sagt Thomas Studhalter, CEO von BDO.
Das schwäche das Schweizer Modell, in dem spezialisierte KMU wichtige Innovationsträger im Maschinenbau, in Nischenindustrien und im Dienstleistungssektor darstellen.
KI-Kluft zwischen Gross- und Kleinunternehmen wächst laut Studie
Zürich (awp) - In Sachen Adoption an die neue Welt der künstlichen Intelligenz wächst in der Schweiz die Kluft zwischen Grossunternehmen und KMU. Während die Grosskonzerne mit KI bereits Geld verdienen, bleibt es laut einer Studie des Beratungsunternehmens BDO bei KMUs meist nur bei der Anwendung von KI-Lösungen.Zu diesem Schluss kommt der am Donnerstag veröffentlichte "Point of View - AI-Toolkit: Switzerland Snapshot". Dabei analysierte BDO nationale und internationale Studien, Marktdaten sowie Unternehmensberichte zur Verbreitung und Wirkung von KI.
Die Analyse zeige, dass der Schritt von einzelnen Anwendungen hin zu einer unternehmensweiten und dauerhaft verankerten Nutzung nur teilweise gelinge und bislang vor allem Grosskonzernen vorbehalten sei.
___ Nur Pilotphasen
Als Beispiel nennt BDO etwa den Personaldienstleister Adecco, welcher die Produktivität im Recruiting um 63 Prozent steigern konnte. Und auch der Technologiekonzern ABB habe "in einzelnen Bereichen" bereits Kostenreduktionen von bis zu 35 Prozent realisiert.
Hingegen blieben KMU oft in der Pilotphase stecken: "KMU verfügen nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen, um im grossen Stil eigene KI-Kompetenzen aufzubauen", heisst es dazu. Vielerorts fehle zudem eine qualitativ gute Datenbasis oder schlicht die Zeit, um neue Lösungen systematisch zu testen. Darüber hinaus bestünden oft Unsicherheiten in Bezug auf Datenschutz und den konkreten wirtschaftlichen Nutzen.
Dieser Trend stellt nach Ansicht von BDO eine "wachsende Herausforderung" für den Wirtschaftsstandort Schweiz dar: "Wenn primär Konzerne KI-Kompetenzen und -Infrastrukturen aufbauen, verlagert sich ein Grossteil der datengetriebenen Innovation in wenige, kapitalkräftige Player", sagt Thomas Studhalter, CEO von BDO.
Das schwäche das Schweizer Modell, in dem spezialisierte KMU wichtige Innovationsträger im Maschinenbau, in Nischenindustrien und im Dienstleistungssektor darstellen.
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