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30.06.2026 15:00:00
Bisher war von einer Lancierung der E-ID im zweiten Halbjahr 2026 die Rede gewesen. Der Sicherheitsaspekt sei höher zu gewichten als die Einführung zum ursprünglich genannten Zeitpunkt, hiess es nun aber in einer Mitteilung des Bundesamtes für Justiz (BJ) vom Dienstag.
Neueste Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) brächten zusätzliche Herausforderungen für das Erstellen einer elektronischen Identität (E-ID) mit sich. Die Sicherheit beim Online-Ausstellungsprozess der E-ID werde weiter erhöht.
Beispielsweise soll mit weiteren technischen Vorkehrungen das Einschleusen von Schadsoftware auf dem Endgerät erschwert werden. Ebenso will der Bund die Erkennung von Deepfakes stärken. Lösungsansätze würden derzeit in einer interdepartementalen Arbeitsgruppe weiter konsolidiert.
Das brauche jedoch zusätzliche Zeit, begründete das BJ die Verschiebung. Ein genaues Datum für die Einführung nannte es in seiner Mitteilung noch nicht. Unabhängig davon werde aber die Vertrauensinfrastruktur für die E-ID voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 in Betrieb gehen können.
Ab dann kann die Infrastruktur von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Privaten genutzt werden, um elektronische Nachweise auszustellen. Einer davon ist der elektronische Führerausweis.
Einführung der E-ID verzögert sich aus Sicherheitsgründen
Bern (awp/sda) - Die E-ID kommt nicht im laufenden Jahr, sondern erst später. Der Grund für den neuen und offenen Zeitplan sind Weiterentwicklungen für den Datenschutz und für die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer.Bisher war von einer Lancierung der E-ID im zweiten Halbjahr 2026 die Rede gewesen. Der Sicherheitsaspekt sei höher zu gewichten als die Einführung zum ursprünglich genannten Zeitpunkt, hiess es nun aber in einer Mitteilung des Bundesamtes für Justiz (BJ) vom Dienstag.
Neueste Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) brächten zusätzliche Herausforderungen für das Erstellen einer elektronischen Identität (E-ID) mit sich. Die Sicherheit beim Online-Ausstellungsprozess der E-ID werde weiter erhöht.
Beispielsweise soll mit weiteren technischen Vorkehrungen das Einschleusen von Schadsoftware auf dem Endgerät erschwert werden. Ebenso will der Bund die Erkennung von Deepfakes stärken. Lösungsansätze würden derzeit in einer interdepartementalen Arbeitsgruppe weiter konsolidiert.
Das brauche jedoch zusätzliche Zeit, begründete das BJ die Verschiebung. Ein genaues Datum für die Einführung nannte es in seiner Mitteilung noch nicht. Unabhängig davon werde aber die Vertrauensinfrastruktur für die E-ID voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 in Betrieb gehen können.
Ab dann kann die Infrastruktur von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Privaten genutzt werden, um elektronische Nachweise auszustellen. Einer davon ist der elektronische Führerausweis.
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