Volkswirtschaft
02.07.2026 09:58:08
"Die Schweizer Wirtschaft ist dank hoher Energieeffizienz, weniger energieintensiver Produktion und hoher Kaufkraft weniger stark von der globalen Energiekrise betroffen", fasst es Raiffeisen im Wirtschaftsausblick auf das zweite Halbjahr am Donnerstag zusammen. Die jüngste Entspannung im Iran-Konflikt erhöhe nun die Chancen, dass die Industrie in der zweiten Jahreshälfte doch wieder Tritt fasst, wird Chefökonom Fredy Hasenmaile zitiert.
Zwar "stottere" die Binnennachfrage etwas, sie bleibe aber eine solide Wachstumsstütze. Und dank der robusten Kaufkraft werde der Konsum gestützt - auch wenn sich die Schweizerinnen und Schweizer zuletzt besorgter um ihren Arbeitsplatz zeigten. Zuletzt zeige die Beschäftigung gerade im Dienstleistungssektor aber wieder nach oben, sodass zusammen mit einem moderaten Anstieg der Reallöhne der Konsum eine wichtige Stütze bleiben sollte, heisst es weiter.
Ein unterschätzter Stabilisator sei auch die Energieeffizienz der Schweiz. Das zusammen mit einer Konzentration der heimischen Industrie auf weniger energieintensive Produkte habe geholfen, dass die Ölkrise geringere Auswirkungen hatte als in anderen Ländern.
Insgesamt hält Raiffeissen an den BIP-Prognosen für das laufende und kommende Jahr mit einem Wachstum von 0,8 und 1,3 Prozent fest. Die Inflationsprognosen wurden leicht auf 0,5 Prozent für 2026 (zuvor +0,7%) und 0,8 Prozent für 2027 (zuvor +0,9%) gesenkt.
Raiffeisen: Schweiz kommt robust durch jüngste Ölkrise
Zürich (awp) - Die Schweiz hat sich in der jüngsten Ölkrise rund um den Iran-Konflikt wacker geschlagen. Zwar wurde die erhoffte Industrieerholung gebremst, der inländische Konsum erwies sich aber als Stütze. Und auch die vergleichsweise hohe Energieeffizienz der Schweiz hat geholfen."Die Schweizer Wirtschaft ist dank hoher Energieeffizienz, weniger energieintensiver Produktion und hoher Kaufkraft weniger stark von der globalen Energiekrise betroffen", fasst es Raiffeisen im Wirtschaftsausblick auf das zweite Halbjahr am Donnerstag zusammen. Die jüngste Entspannung im Iran-Konflikt erhöhe nun die Chancen, dass die Industrie in der zweiten Jahreshälfte doch wieder Tritt fasst, wird Chefökonom Fredy Hasenmaile zitiert.
Zwar "stottere" die Binnennachfrage etwas, sie bleibe aber eine solide Wachstumsstütze. Und dank der robusten Kaufkraft werde der Konsum gestützt - auch wenn sich die Schweizerinnen und Schweizer zuletzt besorgter um ihren Arbeitsplatz zeigten. Zuletzt zeige die Beschäftigung gerade im Dienstleistungssektor aber wieder nach oben, sodass zusammen mit einem moderaten Anstieg der Reallöhne der Konsum eine wichtige Stütze bleiben sollte, heisst es weiter.
Ein unterschätzter Stabilisator sei auch die Energieeffizienz der Schweiz. Das zusammen mit einer Konzentration der heimischen Industrie auf weniger energieintensive Produkte habe geholfen, dass die Ölkrise geringere Auswirkungen hatte als in anderen Ländern.
Insgesamt hält Raiffeissen an den BIP-Prognosen für das laufende und kommende Jahr mit einem Wachstum von 0,8 und 1,3 Prozent fest. Die Inflationsprognosen wurden leicht auf 0,5 Prozent für 2026 (zuvor +0,7%) und 0,8 Prozent für 2027 (zuvor +0,9%) gesenkt.
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