Personalien, Management, Verwaltungsrat
28.08.2026 16:40:18
Der Austritt sei im August erfolgt, zitierte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) am Freitag die Medienstelle des WEF. Buberl gehörte dem Stiftungsrat seit 2020 an. Gründe für den Abgang aus dem nun noch 27-köpfigen Gremium wurden nicht genannt.
Der Schritt erfolgt in einer Phase anhaltender Führungsquerelen beim WEF. Im Stiftungsrat wird derzeit über die künftige Spitze des Forums gerungen. Als Favoritin für das Präsidium gilt EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Laut der "NZZ am Sonntag" erklärte sie an einer jüngsten Sitzung, sie sei "ready to serve". Auch Bloomberg berichtete, Lagarde sei grundsätzlich zur Übernahme bereit. Sie wolle jedoch zunächst die Spannungen zwischen dem WEF und dessen Gründer Klaus Schwab beigelegt wissen.
Schwab hatte das Forum im April 2025 verlassen. Das Verhältnis zu seiner früheren Organisation blieb danach angespannt. Anfang 2026 folgte mit dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten und CEO Borge Brende ein weiterer Führungswechsel. Derzeit führen Blackrock-Chef Larry Fink und Roche-Vizepräsident André Hoffmann den Stiftungsrat gemeinsam. Operativ steht Alois Zwinggi an der Spitze.
Buberl galt laut NZZ als Teil eines Lagers, das Schwab zunehmend kritisch gegenüberstand. Mit Brende und dem früheren Nestlé-Chef Peter Brabeck hatten bereits zwei seiner Verbündeten das WEF verlassen.
WEF-Stiftungsrat: Axa-Chef Thomas Buberl tritt zurück
Genf (awp) - Der Chef des französischen Versicherungskonzerns Axa, Thomas Buberl, ist aus dem Stiftungsrat des Weltwirtschaftsforums (WEF) ausgeschieden. Auf der WEF-Webseite wird Buberl seit wenigen Tagen nicht mehr als Mitglied des Gremiums geführt.Der Austritt sei im August erfolgt, zitierte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) am Freitag die Medienstelle des WEF. Buberl gehörte dem Stiftungsrat seit 2020 an. Gründe für den Abgang aus dem nun noch 27-köpfigen Gremium wurden nicht genannt.
Der Schritt erfolgt in einer Phase anhaltender Führungsquerelen beim WEF. Im Stiftungsrat wird derzeit über die künftige Spitze des Forums gerungen. Als Favoritin für das Präsidium gilt EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Laut der "NZZ am Sonntag" erklärte sie an einer jüngsten Sitzung, sie sei "ready to serve". Auch Bloomberg berichtete, Lagarde sei grundsätzlich zur Übernahme bereit. Sie wolle jedoch zunächst die Spannungen zwischen dem WEF und dessen Gründer Klaus Schwab beigelegt wissen.
Schwab hatte das Forum im April 2025 verlassen. Das Verhältnis zu seiner früheren Organisation blieb danach angespannt. Anfang 2026 folgte mit dem Rücktritt des langjährigen Präsidenten und CEO Borge Brende ein weiterer Führungswechsel. Derzeit führen Blackrock-Chef Larry Fink und Roche-Vizepräsident André Hoffmann den Stiftungsrat gemeinsam. Operativ steht Alois Zwinggi an der Spitze.
Buberl galt laut NZZ als Teil eines Lagers, das Schwab zunehmend kritisch gegenüberstand. Mit Brende und dem früheren Nestlé-Chef Peter Brabeck hatten bereits zwei seiner Verbündeten das WEF verlassen.
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