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10.09.2026 10:30:15
Vor diesem Hintergrund müsse es auch bei den Arbeitnehmern aufwärts gehen, teilte der Gewerkschaftsbund am Donnerstag mit. Höhere Löhne seien auch notwendig, um die Kaufkraft zu verteidigen.
Seit Jahren hinkten die Reallöhne der Produktivität hinterher. Wäre der mittlere Lohn entsprechend mitgewachsen, müsste er heute monatlich um 500 Franken höher liegen. Teilweise hätten die Lohnerhöhungen nicht einmal die Teuerung ausgeglichen, was insbesondere im Gesundheitswesen, im Gastgewerbe und in den Verkehrsbranchen der Fall sei.
Des Weiteren fordern die Gewerkschaften einen Mindestlohn von 5000 Franken monatlich für Arbeitnehmer mit Lehrabschluss. Rund ein Drittel von ihnen verdienten weniger, bei Frauen seien es gar 40 Prozent.
Gewerkschaftsbund fordert generelle Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent für 2027
Bern (awp/sda) - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für 2027 generelle Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent. Die Gewerkschaften begründen diese Forderung mit einer schwachen Lohnentwicklung im letzten Jahrzehnt und der verbesserten Konjunktur.Vor diesem Hintergrund müsse es auch bei den Arbeitnehmern aufwärts gehen, teilte der Gewerkschaftsbund am Donnerstag mit. Höhere Löhne seien auch notwendig, um die Kaufkraft zu verteidigen.
Seit Jahren hinkten die Reallöhne der Produktivität hinterher. Wäre der mittlere Lohn entsprechend mitgewachsen, müsste er heute monatlich um 500 Franken höher liegen. Teilweise hätten die Lohnerhöhungen nicht einmal die Teuerung ausgeglichen, was insbesondere im Gesundheitswesen, im Gastgewerbe und in den Verkehrsbranchen der Fall sei.
Des Weiteren fordern die Gewerkschaften einen Mindestlohn von 5000 Franken monatlich für Arbeitnehmer mit Lehrabschluss. Rund ein Drittel von ihnen verdienten weniger, bei Frauen seien es gar 40 Prozent.
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