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11.09.2026 06:55:13
"Der Wohlstand muss jeden Tag neu erarbeitet werden. Da hat die Schweiz momentan Schwierigkeiten", sagte Wildhaber in dem am Freitag publizierten Gespräch. Sie rutsche in Rankings ab, sei weniger wachstumsfreudig und wettbewerbsfähig und habe Mühe bei den Direktinvestitionen. Zudem gebe es eine schleichende Umverteilung weg von privaten hin zu staatlichen Aufgaben.
"Ich finde, es muss ein Ruck durch unser Land gehen", sagte der 48-jährige Unternehmer. Der Wohlstand der Schweiz beruhe auf ihrer Offenheit. Deshalb wolle er sich für Freihandelsabkommen und die Bilateralen III mit der EU einsetzen. "Ich sage nicht, es gäbe keine Nachteile." Die Vorteile überwögen für die Unternehmen aber eindeutig. Dies gelte vor allem wegen des freien Marktzugangs und der Personenfreizügigkeit.
Wildhaber räumte zugleich eine Mitverantwortung der Wirtschaft für die Folgen der Zuwanderung ein. Die Wirtschaft habe vor allem nach der Personenfreizügigkeit gerufen und müsse sich deshalb dafür einsetzen, deren Begleiterscheinungen besser zu bewältigen. Dazu gehörten mehr Wohnungsbau und eine bessere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials.
Mit Blick auf die Zukunft des Arbeitsmarkts zeigte sich Wildhaber auch bei der Künstlichen Intelligenz zuversichtlich. "Jede industrielle Revolution hat immer wieder neue Jobs geschaffen." Er glaube zudem, dass die Kontrolle über die KI beim Menschen bleiben werde.
Economiesuisse-Präsident fordert einen "Ruck" für die Schweiz
Bern (awp/sda) - Der neue Economiesuisse-Präsident Silvan Wildhaber hat vor einer Wohlstandsmüdigkeit in der Schweiz gewarnt. Manche hielten den Wohlstand offenbar für gottgegeben, sagte Wildhaber im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung"."Der Wohlstand muss jeden Tag neu erarbeitet werden. Da hat die Schweiz momentan Schwierigkeiten", sagte Wildhaber in dem am Freitag publizierten Gespräch. Sie rutsche in Rankings ab, sei weniger wachstumsfreudig und wettbewerbsfähig und habe Mühe bei den Direktinvestitionen. Zudem gebe es eine schleichende Umverteilung weg von privaten hin zu staatlichen Aufgaben.
"Ich finde, es muss ein Ruck durch unser Land gehen", sagte der 48-jährige Unternehmer. Der Wohlstand der Schweiz beruhe auf ihrer Offenheit. Deshalb wolle er sich für Freihandelsabkommen und die Bilateralen III mit der EU einsetzen. "Ich sage nicht, es gäbe keine Nachteile." Die Vorteile überwögen für die Unternehmen aber eindeutig. Dies gelte vor allem wegen des freien Marktzugangs und der Personenfreizügigkeit.
Wildhaber räumte zugleich eine Mitverantwortung der Wirtschaft für die Folgen der Zuwanderung ein. Die Wirtschaft habe vor allem nach der Personenfreizügigkeit gerufen und müsse sich deshalb dafür einsetzen, deren Begleiterscheinungen besser zu bewältigen. Dazu gehörten mehr Wohnungsbau und eine bessere Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials.
Mit Blick auf die Zukunft des Arbeitsmarkts zeigte sich Wildhaber auch bei der Künstlichen Intelligenz zuversichtlich. "Jede industrielle Revolution hat immer wieder neue Jobs geschaffen." Er glaube zudem, dass die Kontrolle über die KI beim Menschen bleiben werde.
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