Volkswirtschaft
17.09.2026 06:30:13
Der grösste Teil des versicherten Schadens, nämlich mehr als 80 Prozent, entfiel auf die vom Hagel beschädigten Motorfahrzeuge, wie der SVV am Donnerstag mitteilte. Über 100'000 Fahrzeuge seien vom Hagel betroffen gewesen.
Weitere rund zehn Prozent des geschätzten privatversicherten Gesamtschadens entfiel laut der Mitteilung auf Elementarschäden, die über den Schweizer Elementarschadenpool gedeckt seien: Diesem gehören die wichtigsten in der Schweiz tätigen Privatversicherer an. Die übrigen Schäden betrafen weitere Versicherungszweige, darunter Betriebsunterbruch- und andere Zusatzversicherungen.
Gebäude sind in einer Mehrheit der Kantone bei kantonalen Monopolanstalten versichert, lediglich in sieben Kantonen sind sie bei der Privatassekuranz versichert. Die vom Hagelereignis betroffenen Kantone seien mehrheitlich solche mit einer Monopolanstalt, schreibt der SVV. Die dort entstandenen Gebäudeschäden würden durch die kantonalen Gebäudeversicherungen separat erhoben.
Am Vormittag des 28. August 2026 zog eine besonders kräftige Gewitterzelle vom Jurabogen über das Mittelland bis in die Ostschweiz, wie der SVV erinnert. Betroffen waren insbesondere die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und Thurgau.
Lokal gingen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern sowie schwere Sturmböen nieder, die grosse Hagel- und Sturmschäden verursachten. Mehrere Menschen wurden durch umgewehte Bäume und Hagelschläge verletzt, eine Frau im Kanton Solothurn schwer.
Der geschätzte Gesamtschaden des Unwetters von knapp einer Milliarde Franken sei doppelt so hoch wie beim letzten grossen Hagelereignis im August 2023 im Tessin, schreibt der SVV in der Mitteilung.
Hagelschlag verursacht versicherte Schäden von fast einer Milliarde
Zürich (awp) - Das schwere Hagel- und Sturmereignis von Ende August im Schweizer Mittelland hat laut einer Schätzung des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) privatversicherte Schäden von knapp einer Milliarde Franken verursacht. Nicht in dieser Summe enthalten sind die von den kantonalen Gebäudeversicherungen gedeckten Gebäudeschäden.Der grösste Teil des versicherten Schadens, nämlich mehr als 80 Prozent, entfiel auf die vom Hagel beschädigten Motorfahrzeuge, wie der SVV am Donnerstag mitteilte. Über 100'000 Fahrzeuge seien vom Hagel betroffen gewesen.
Weitere rund zehn Prozent des geschätzten privatversicherten Gesamtschadens entfiel laut der Mitteilung auf Elementarschäden, die über den Schweizer Elementarschadenpool gedeckt seien: Diesem gehören die wichtigsten in der Schweiz tätigen Privatversicherer an. Die übrigen Schäden betrafen weitere Versicherungszweige, darunter Betriebsunterbruch- und andere Zusatzversicherungen.
Gebäude sind in einer Mehrheit der Kantone bei kantonalen Monopolanstalten versichert, lediglich in sieben Kantonen sind sie bei der Privatassekuranz versichert. Die vom Hagelereignis betroffenen Kantone seien mehrheitlich solche mit einer Monopolanstalt, schreibt der SVV. Die dort entstandenen Gebäudeschäden würden durch die kantonalen Gebäudeversicherungen separat erhoben.
Am Vormittag des 28. August 2026 zog eine besonders kräftige Gewitterzelle vom Jurabogen über das Mittelland bis in die Ostschweiz, wie der SVV erinnert. Betroffen waren insbesondere die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und Thurgau.
Lokal gingen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern sowie schwere Sturmböen nieder, die grosse Hagel- und Sturmschäden verursachten. Mehrere Menschen wurden durch umgewehte Bäume und Hagelschläge verletzt, eine Frau im Kanton Solothurn schwer.
Der geschätzte Gesamtschaden des Unwetters von knapp einer Milliarde Franken sei doppelt so hoch wie beim letzten grossen Hagelereignis im August 2023 im Tessin, schreibt der SVV in der Mitteilung.
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