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Politik, Regierung, Parlament, Bundesverwaltung   24.09.2026 12:22:12

Deutschland spricht von "Made with Europe" zusammen mit der Schweiz

Brüssel (awp/sda) - Die deutsche Wirtschaftsministerin, Katherina Reiche, will Handelspartner wie die Schweiz beim "Made in Europe" dabei haben. Anders der französische Industrieminister, Sébastien Martin, der öffentliche Gelder einzig für Industrien von EU-Mitgliedstaaten ausgeben will.

Beide Minister sprachen am Donnerstag bei ihrer Ankunft am Rat für Wettbewerbsfähigkeit in Brüssel. An diesem Treffen kommen die zuständigen Minister der 27 EU-Staaten zusammen, um über die Stärkung der europäischen Industrie zu diskutieren.

Das Konzept "Made in Europe" ist ein Teil des Industrie-Beschleunigungsgesetzes, das die Europäische Kommission im Frühjahr vorgeschlagen hat. Es zielt darauf ab, in bestimmten Industriesektoren bei öffentlichen Beschaffungen auf eine "europäische Präferenz" zu achten. Inwiefern Drittstaaten wie die Schweiz als "europäisch" gelten, ist dabei umstritten.

Schweizer Wirtschaftsverbände sowie der Bund verfolgen die Diskussionen genau. So trat etwa Anfang September eine hochrangige Wirtschaftsdelegation eine Reise nach Brüssel an.


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