Volkswirtschaft
08.10.2026 10:31:16
Konkret stieg der Index auf 131,9 Prozent von 130,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Die Diskontierungssätze erhöhten sich im Quartalsverlauf um 53 Basispunkte auf 1,65 Prozent. Dadurch gingen die Verpflichtungen um rund 6,5 Prozent zurück.
Das Planvermögen blieb derweil mit einem Rückgang von 0,6 Prozent weitgehend stabil. Insgesamt sanken die Verpflichtungen damit stärker als das Planvermögen.
Die Anlagemärkte spielten laut der Mitteilung bei der Verbesserung der Finanzierungspositionen nur eine untergeordnete Rolle. Die Aktienmärkte konsolidierten nach den starken Kursgewinnen im bisherigen Jahresverlauf, während festverzinsliche Anlagen unter den steigenden Anleihenrenditen litten.
___ Veränderte Marktbedingungen und methodische Anpassungen
Der Anstieg der Diskontierungssätze sei sowohl auf veränderte Marktbedingungen als auch auf methodische Anpassungen bei deren Bestimmung zurückzuführen, erklärte WTW. Zudem werde bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen künftig eine höhere Verzinsung der Altersguthaben angenommen. Dies habe den entlastenden Effekt der höheren Diskontierungssätze teilweise kompensiert.
"Das dritte Quartal unterstreicht, dass Veränderungen im Zinsumfeld weitreichende Folgen für die Finanzmärkte haben können", wird Alexandra Tischendorf, Head of Investment bei WTW Schweiz, in der Mitteilung zitiert.
Der WTW Pension Index wird vierteljährlich veröffentlicht. Er zeigt die Entwicklung des sogenannten Ausfinanzierungsgrads und bildet nicht den typischen Deckungsgrad der Schweizer Pensionskassen ab.
Pensionskassen im dritten Quartal finanziell besser aufgestellt
Zürich (awp) - Die Finanzierungspositionen der Schweizer Pensionskassen haben sich im dritten Quartal 2026 weiter verbessert. Der vom Beratungsunternehmen WTW berechnete Pension Index stieg nicht zuletzt dank höherer Diskontierungssätze an. Höhere Diskontierungssätze reduzieren Pensionsverpflichtungen.Konkret stieg der Index auf 131,9 Prozent von 130,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Die Diskontierungssätze erhöhten sich im Quartalsverlauf um 53 Basispunkte auf 1,65 Prozent. Dadurch gingen die Verpflichtungen um rund 6,5 Prozent zurück.
Das Planvermögen blieb derweil mit einem Rückgang von 0,6 Prozent weitgehend stabil. Insgesamt sanken die Verpflichtungen damit stärker als das Planvermögen.
Die Anlagemärkte spielten laut der Mitteilung bei der Verbesserung der Finanzierungspositionen nur eine untergeordnete Rolle. Die Aktienmärkte konsolidierten nach den starken Kursgewinnen im bisherigen Jahresverlauf, während festverzinsliche Anlagen unter den steigenden Anleihenrenditen litten.
___ Veränderte Marktbedingungen und methodische Anpassungen
Der Anstieg der Diskontierungssätze sei sowohl auf veränderte Marktbedingungen als auch auf methodische Anpassungen bei deren Bestimmung zurückzuführen, erklärte WTW. Zudem werde bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen künftig eine höhere Verzinsung der Altersguthaben angenommen. Dies habe den entlastenden Effekt der höheren Diskontierungssätze teilweise kompensiert.
"Das dritte Quartal unterstreicht, dass Veränderungen im Zinsumfeld weitreichende Folgen für die Finanzmärkte haben können", wird Alexandra Tischendorf, Head of Investment bei WTW Schweiz, in der Mitteilung zitiert.
Der WTW Pension Index wird vierteljährlich veröffentlicht. Er zeigt die Entwicklung des sogenannten Ausfinanzierungsgrads und bildet nicht den typischen Deckungsgrad der Schweizer Pensionskassen ab.
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