Volkswirtschaft
08.10.2026 15:05:13
Insgesamt lieferten die Schweizer Hersteller im Heimmarkt einschliesslich Liechtenstein rund 989 Millionen Tonnen Zement aus. Das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die Zementlieferungen damit um 0,8 Prozent auf 2,764 Millionen Tonnen.
Die Branche sieht darin eine Bestätigung der stabilen Bautätigkeit. Der grösste Teil des Zements ging weiterhin an Transportbetonwerke, die im ersten Halbjahr knapp 73 Prozent der Lieferungen abnahmen. Rund ein Fünftel entfiel auf Ortsbetonanlagen von Grossbaustellen.
Weiter vorangekommen ist die Umstellung auf CO2-ärmere Zementsorten. Der Anteil klinkerreduzierter Zemente der Kategorien CEM II und III erreichte rund 98,7 Prozent. Der klassische Portlandzement spielte mit gut 1,3 Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle.
Sorgen bereitet der Branche dagegen der Transport. Der Anteil der Bahn an den Zementlieferungen sank gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf 31,5 Prozent. Cemsuisse macht dafür die schwierigen Rahmenbedingungen im Schweizer Schienengüterverkehr verantwortlich, die Zementhersteller zunehmend dazu zwängen, ihre Transporte entgegen den eigenen Klimazielen auf die Strasse zu verlagern. Der Verband habe wiederholt auf die Probleme hingewiesen.
Schweizer Zementlieferungen legen im dritten Quartal leicht zu
Bern (awp) - Die Schweizer Zementlieferungen haben im dritten Quartal 2026 leicht zugenommen. Die Nachfrage habe sich auch über die Sommermonate auf solidem Niveau gehalten, teilte der Branchenverband Cemsuisse am Donnerstag mit.Insgesamt lieferten die Schweizer Hersteller im Heimmarkt einschliesslich Liechtenstein rund 989 Millionen Tonnen Zement aus. Das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die Zementlieferungen damit um 0,8 Prozent auf 2,764 Millionen Tonnen.
Die Branche sieht darin eine Bestätigung der stabilen Bautätigkeit. Der grösste Teil des Zements ging weiterhin an Transportbetonwerke, die im ersten Halbjahr knapp 73 Prozent der Lieferungen abnahmen. Rund ein Fünftel entfiel auf Ortsbetonanlagen von Grossbaustellen.
Weiter vorangekommen ist die Umstellung auf CO2-ärmere Zementsorten. Der Anteil klinkerreduzierter Zemente der Kategorien CEM II und III erreichte rund 98,7 Prozent. Der klassische Portlandzement spielte mit gut 1,3 Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle.
Sorgen bereitet der Branche dagegen der Transport. Der Anteil der Bahn an den Zementlieferungen sank gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf 31,5 Prozent. Cemsuisse macht dafür die schwierigen Rahmenbedingungen im Schweizer Schienengüterverkehr verantwortlich, die Zementhersteller zunehmend dazu zwängen, ihre Transporte entgegen den eigenen Klimazielen auf die Strasse zu verlagern. Der Verband habe wiederholt auf die Probleme hingewiesen.
Zum gleichen Thema
| POLITIK, REGIERUNG, PARLAMENT, BUNDESVERWALTUNG | 08.10.2026 15:24:17 | Schweiz gibt erneut Pflichtlager für Protein-Futtermittel frei |
Betroffene Instrumente
N/A