Volkswirtschaft
21.10.2026 11:54:14
Grund für die steigende Tendenz sind die an den internationalen Finanzmärkten gestiegenen Zinsen, nachdem die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen erhöht haben. Bis September 2027 werde für den SNB-Leitzins ebenfalls eine Erhöhung von heute 0 auf bis zu 0,75 Prozent gerechnet, schrieb Resolve in einer Mitteilung vom Mittwoch weiter.
Das beeinflusst auch das Zinsumfeld in der Schweiz. Laut Resolve stieg der 10-jährige Franken-Swapsatz (IRS), der als Referenz für die Preisgestaltung von Festhypotheken herangezogen wird, gegenüber dem zweiten Quartal um 19 Basispunkte.
Allerdings hätten Banken, Versicherungen und Pensionskassen nur einen Teil dieses Anstiegs an die Kunden weitergegeben, hiess es weiter. Die Medianmarge der Kreditgeber sei gar um 5 Basispunkte auf 1,00 Prozent zurückgegangen.
___ Grosse Unterschiede
Im Vergleich der Hypothekarangebote sind die Unterschiede laut Erhebung gross. Bei 10-jährigen Festhypotheken für Wohnliegenschaften liegen gemäss den Resolve-Berechnungen 98 Basispunkte zwischen dem besten in diesem Quartal ausgehandelten Angebot (1,46 Prozent) und dem teuersten (2,44 Prozent).
Bei einer Hypothek von 900'000 Franken macht da die Zinsdifferenz pro Jahr bis zu 8'820 Franken aus, hiess es. Bei Renditeobjekten belaufe sich die Spanne auf 89 Basispunkte.
"Die besten Konditionen entstehen bei den Instituten, die Volumen suchen", hielt Resolve-CEO Romain Dequesne in der Mitteilung fest. Ein systematischer Vergleich der Anbieter bleibe der einzige Weg, das beste Angebot zu erhalten.
Hypothekarzinsen sind in der Schweiz im dritten Quartal gestiegen
Zürich (awp) - Weltweit steigen die Zinsen und mit ihnen auch die Hypothekarzinsen in der Schweiz. Laut einer Analyse des Hypothekenvermittlers Resolve stieg der Medianzins einer zehnjährigen Festhypothek auf 1,84 Prozent. Das ist im Vergleich zum Vorquartal ein Plus von 14 Basispunkten.Grund für die steigende Tendenz sind die an den internationalen Finanzmärkten gestiegenen Zinsen, nachdem die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen erhöht haben. Bis September 2027 werde für den SNB-Leitzins ebenfalls eine Erhöhung von heute 0 auf bis zu 0,75 Prozent gerechnet, schrieb Resolve in einer Mitteilung vom Mittwoch weiter.
Das beeinflusst auch das Zinsumfeld in der Schweiz. Laut Resolve stieg der 10-jährige Franken-Swapsatz (IRS), der als Referenz für die Preisgestaltung von Festhypotheken herangezogen wird, gegenüber dem zweiten Quartal um 19 Basispunkte.
Allerdings hätten Banken, Versicherungen und Pensionskassen nur einen Teil dieses Anstiegs an die Kunden weitergegeben, hiess es weiter. Die Medianmarge der Kreditgeber sei gar um 5 Basispunkte auf 1,00 Prozent zurückgegangen.
___ Grosse Unterschiede
Im Vergleich der Hypothekarangebote sind die Unterschiede laut Erhebung gross. Bei 10-jährigen Festhypotheken für Wohnliegenschaften liegen gemäss den Resolve-Berechnungen 98 Basispunkte zwischen dem besten in diesem Quartal ausgehandelten Angebot (1,46 Prozent) und dem teuersten (2,44 Prozent).
Bei einer Hypothek von 900'000 Franken macht da die Zinsdifferenz pro Jahr bis zu 8'820 Franken aus, hiess es. Bei Renditeobjekten belaufe sich die Spanne auf 89 Basispunkte.
"Die besten Konditionen entstehen bei den Instituten, die Volumen suchen", hielt Resolve-CEO Romain Dequesne in der Mitteilung fest. Ein systematischer Vergleich der Anbieter bleibe der einzige Weg, das beste Angebot zu erhalten.
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