Volkswirtschaft
30.10.2026 10:45:14
Gemäss einer am Freitag veröffentlichten Auswertung von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) stiegen die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge in der Periode von Juli bis September 2026 gegenüber dem Vorquartal im Neubausegment um 1,0 Prozent und im Altbausegment um 0,5 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ist das Preisniveau damit um 2,7 Prozent respektive um 1,9 Prozent höher.
Alle acht FPRE-Regionen verzeichneten laut den Angaben höhere Wohnungsmieten. Die stärksten Zuwächse weisen im Neubausegment der Alpenraum (+4,9%) und die Südschweiz (+4,1%) auf. Auch bei Altbauwohnungen liegen diese beiden Regionen vorne (+3,5% bzw. +3,3%).
___ Mehrfamilienhäuser deutlich teurer
Die Preise für Mehrfamilienhäuser stiegen derweil gegenüber dem Vorquartal um 1,3 Prozent und liegen schweizweit 7,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch hier verzeichneten alle acht Regionen Zuwächse. Im Jahresvergleich fallen die Preissteigerungen im Alpenraum (+9,8%) sowie im Mittelland und in der Ostschweiz (je +8,7%) am stärksten auf.
FPRE erwartet ausserdem weiter steigende Werte. Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen und das begrenzte Angebot dürften die Mietpreisentwicklung auch im weiteren Jahresverlauf stützen, heisst es dazu.
___ Büromieten gesunken
Dagegen sind die Marktmieten für Büroflächen gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent gesunken und sind damit 2,9 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. Die Marktwerte von Büroimmobilien sind gegenüber dem Vorquartal ebenfalls gesunken (-0,6%), liegen aber noch leicht über dem Vorjahresniveau (+0,7%). FPRE erwartet für Büroimmobilien insgesamt stabile Marktbedingungen, dies allerdings bei "anhaltendem Druck auf periphere Lagen und ältere Objekte".
Wohnungsmieten und Mehrfamilienhäuser teurer, Büromieten günstiger
Bern (awp) - Marktmieten für Wohnungen und die Preise für Mehrfamilienhäuser sind im dritten Quartal weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr liegt das Preisniveau schweizweit damit zum Teil deutlich höher. Für Büromieten zahlt man hingegen weniger als vor einem Jahr.Gemäss einer am Freitag veröffentlichten Auswertung von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) stiegen die Marktmieten für neu abgeschlossene Mietverträge in der Periode von Juli bis September 2026 gegenüber dem Vorquartal im Neubausegment um 1,0 Prozent und im Altbausegment um 0,5 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ist das Preisniveau damit um 2,7 Prozent respektive um 1,9 Prozent höher.
Alle acht FPRE-Regionen verzeichneten laut den Angaben höhere Wohnungsmieten. Die stärksten Zuwächse weisen im Neubausegment der Alpenraum (+4,9%) und die Südschweiz (+4,1%) auf. Auch bei Altbauwohnungen liegen diese beiden Regionen vorne (+3,5% bzw. +3,3%).
___ Mehrfamilienhäuser deutlich teurer
Die Preise für Mehrfamilienhäuser stiegen derweil gegenüber dem Vorquartal um 1,3 Prozent und liegen schweizweit 7,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch hier verzeichneten alle acht Regionen Zuwächse. Im Jahresvergleich fallen die Preissteigerungen im Alpenraum (+9,8%) sowie im Mittelland und in der Ostschweiz (je +8,7%) am stärksten auf.
FPRE erwartet ausserdem weiter steigende Werte. Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen und das begrenzte Angebot dürften die Mietpreisentwicklung auch im weiteren Jahresverlauf stützen, heisst es dazu.
___ Büromieten gesunken
Dagegen sind die Marktmieten für Büroflächen gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent gesunken und sind damit 2,9 Prozent günstiger als vor Jahresfrist. Die Marktwerte von Büroimmobilien sind gegenüber dem Vorquartal ebenfalls gesunken (-0,6%), liegen aber noch leicht über dem Vorjahresniveau (+0,7%). FPRE erwartet für Büroimmobilien insgesamt stabile Marktbedingungen, dies allerdings bei "anhaltendem Druck auf periphere Lagen und ältere Objekte".
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