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Allgemeine News   14.02.2026 09:58:09

Schweizer in Italien wegen Betrug verdächtigt

Messina (I) (awp/sda/ans) - Die italienische Finanzpolizei hat Vermögenswerte im Wert von rund 1,3 Millionen Euro von zwei Personen sichergestellt. Sie stehen wegen Betrugs und unerlaubter Finanzdienstleistungen unter Verdacht. Eine Person soll in der Schweiz tätig gewesen sein.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Messina sollen die beiden Beschuldigten, einer im Raum Messina, der andere in der Schweiz, ihre berufliche Erfahrung im Bereich Finanzberatung genutzt haben, um Kunden zu angeblichen Anleiheinvestitionen maltesischer Unternehmen zu bewegen. Versprochen wurden hohe und sichere Renditen.

Tatsächlich standen die angebotenen Wertpapiere laut Ermittlungen in direktem Zusammenhang mit einer Gesellschaft, die einem der Verdächtigen zuzurechnen ist. Um das Anlagekonstrukt glaubwürdig erscheinen zu lassen, seien anfänglich regelmässige Zinszahlungen getätigt worden, die als Erträge einer nationalen Treuhandgesellschaft deklariert wurden und so das Vertrauen der Anleger stärkten.

Die Prüfungen - auch unter Berücksichtigung der Aufsichtsbehörden - ergaben, dass keines der beteiligten Unternehmen zur Entgegennahme von Kundengeldern befugt war und die Beschuldigten nicht über die erforderlichen Zulassungen verfügten.

Der Ermittlungsrichter des Gerichts in Messina ordnete daraufhin die Sicherstellung der Vermögenswerte in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro an, da die Gefahr bestand, dass diese ins Ausland transferiert würden. Zudem geriet die Ehefrau eines der Finanzberater in den Fokus der Ermittlungen: Sie soll ihr Konto genutzt haben, um unrechtmässig erzielte Provisionen ihres Mannes zu verschleiern.


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