Amrize stellt für 2026 Wachstum in Aussicht
Zug (awp) - Die auf Baustoffe in Nordamerika spezialisierte Amrize will im laufenden Geschäftsjahr sowohl beim Umsatz als auch beim operativem Gewinn zulegen. Anlässlich der Zahlenvorlage zu 2025 gab die Gesellschaft eine Prognose für 2026.
So soll der Umsatz um 4 bis 6 Prozent ansteigen auf 12,29 Milliarden bis 12,52 Milliarden US-Dollar, wie das vergangenen Sommer von Holcim abgespaltene Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Der um Sonderkosten bereinigte operative Gewinn EBITDA soll gar um 8 bis 11 Prozent auf 3,25 Milliarden bis 3,34 Milliarden zulegen.
Geschäft mit Wohndächern harzt
Das Unternehmen sei gut aufgestellt, so Amrize. Die Guidance für 2026 widerspiegle die steigende Kundennachfrage und das profitable Wachstum. Im Bereich "Building Materials" würden voraussichtlich Volumen und Preise zum Wachstum beitragen, mit einem niedrigen einstelligen prozentualen Wachstum bei den Zementpreisen und einem mittleren einstelligen prozentualen Wachstum bei den Preisen für Zuschlagstoffe. Im Bereich "Building Envelope" erwarte Amrize ein niedriges einstelliges Wachstum bei den Volumina für gewerbliche Dächer und eine Stagnation bei den Volumina für Wohndächer mit einer Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte.
2025 steigerte Amrize den Umsatz von "Building Materials" um 2,2 Prozent auf 8,51 Milliarden Dollar, während derjenige von "Building Envelope" um 2,2 Prozent auf 3,30 Milliarden zurückging.
Die Jahresprognose 2026 basiere dabei auf den folgenden Annahmen: 900 Millionen Dollar Investitionsausgaben, 340 Millionen Netto-Zinsaufwand, ein effektiver Steuersatz von 21 bis 23 Prozent sowie Unternehmenskosten von 200 Millionen.
Aktienrückkauf geplant
Das Jahr 2025 sei mit der Abspaltung von Holcim ein Meilenstein für Amrize gewesen, liess sich Amrize-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitieren. Der Grundstein für langfristiges, profitables Wachstum sei gelegt worden.
Neben einer ordentlichen Dividende sowie einer einmaligen Sonderdividende von jeweils 0,44 Dollar die Aktie sollen die Aktionäre auch von Aktienrückkäufen profitieren. Der Verwaltungsrat habe ein Aktienrückkaufprogramm von bis zur einem Wert von 1,0 Milliarde Dollar mit einer Laufzeit von zwölf Monaten genehmigt, so das Unternehmen. Dieses sei vorbehaltlich der Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 durch die Generalversammlung.
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