Kuwait meldet starke Schäden durch iranischen Drohnenangriff
KUWAIT-STADT (awp international) - Der Golfstaat Kuwait meldet nach Beschuss aus dem Iran schwere Schäden an Infrastruktur und Regierungsgebäuden. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnen erheblich beschädigt. Als Folge seien zwei Stromgeneratoren ausfallen. Verletzte habe es nicht gegeben, hiess es. Beim Einschlag einer weiteren Drohne in einem Gebäude des Finanzministeriums sei ebenfalls erheblicher Sachschaden entstanden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Verletzte habe es auch dort nicht gegeben, hiess es.
Nach Angaben des Informationsministeriums traf eine Drohne zudem eine Anlage des Ölkonzerns Kuwait Petroleum Corporation. Das Unternehmen selbst gab der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna zufolge bekannt, mehrere seiner Anlagen sowohl bei der Kuwait National Petroleum Company als auch bei der Petrochemical Industries Company seien Ziel eines iranischen Drohnenangriffs geworden. Der Angriff löste demnach an mehreren dieser Anlagen Brände aus und verursachte erheblichen Sachschaden. Verletzte habe es nicht gegeben.
Die Armee des Landes hatte zuvor einen erneuten Beschuss durch Raketen und Drohen gemeldet. Die Luftabwehr war im Einsatz. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe vor fünf Wochen feuert der Iran im Gegenzug Rakete und Drohnen auf Kuwait und andere Golfstaaten, die US-Militärbasen beherbergen.
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