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Marktgespräch, Gerücht   16-Sep-2021 10:08:54

Marktgespräch 16. September 2021: Straumann, Landis+Gyr

Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 10.05 Uhr):

STRAUMANN (+2,3% auf 1885,50 Fr.): Alles für ein schönes Lächeln

Straumann sind nicht zu stoppen. Die Aktie des Schweizer Herstellers von Zahnimplantaten stehen im laufenden Jahr fast 80 Prozent im Plus. Der relative Frischling im SLI (seit fast genau einem Jahr) hängt damit die meisten anderen Blue Chips um Längen ab, und ein Ende ist offenbar nicht in Sicht. Die Bank Vontobel etwa rechnet mittlerweile mit einem Kursanstieg auf ganze 2185 Franken je Aktie. "Alles für ein schönes Lächeln" schreibt die Analystin Sibylle Bischofberger am Donnerstag in einem Kommentar. Sie rechnet mit grossem Wachstum im Dentalgeschäft und ist von den Straumann-Produkten überzeugt. Das Unternehmen dürfte die Profitabilität noch weiter steigern, Marktführer bleiben und weitere Marktanteile einstreichen, so die Analystin. Straumann selbst rechnet für das laufende Jahr mit einem organischen Umsatzwachstum von über 30 Prozent. Ausserdem soll die Profitabilität fast das Niveau von 2019 erreichen - vor dem Coronajahr, als viele Zahnarztpraxen weltweit wegen der Pandemie vorübergehend schliessen mussten. Und das trotz steigender Kosten wegen Investitionen in weiteres Wachstum.

LANDIS+GYR (+0,3% auf 64,70 Fr.): Gegentrend nach rätselhaftem Taucher

Der Aktienkurs des Stromzählerherstellers Landis+Gyr rappelt sich nach dem gestrigen Absturz wieder etwas auf. Charttechnisch könne allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Talfahrt für Landis+Gyr weitergeht, heisst es am Markt. Die Investoren rätseln derweil über den Taucher, der die Papiere 6,5 Prozent an Wert kostete. Als möglicher Auslöser stehen laut Rahn+Bodmer die Probleme des Konkurrenten Itron im Verdacht. Dieser hat unter Lieferschwierigkeiten zu leiden und musste deshalb seinen Jahresausblick senken. Landis+Gyr haben sich nach einem Extremverlust im Januar zwar wieder massiv erholt, aber noch nicht wieder auf das Jahreshoch von 81,15 Franken zurückgefunden. Im bisherigen Jahresverlauf haben die Titel etwas mehr als 7 Prozent verloren.

Disclaimer: Die im Marktgespräch enthaltenen Informationen und Meinungen wurden im Profihandel zusammengetragen. Es handelt sich dabei ausschliesslich um vom Hörensagen übernommene Marktgerüchte und -spekulationen. AWP übernimmt weder für die Vollständigkeit noch für die Richtigkeit der Angaben und Informationen Gewähr. Rechtliche Schritte sind ausgeschlossen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kaufs- oder Verkaufsaufforderung dar. Die Inhalte dürfen nicht ohne Erlaubnis von AWP vervielfältigt oder weiterpubliziert werden und sind grundsätzlich für den Eigengebrauch bestimmt.

ys/tv/kw

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