Dividende
05.02.2026 06:51:09
Der Geschäftserfolg, der bei Banken das Mass der operativen Leistung angibt, stieg 2025 um 5,0 Prozent auf 333,8 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 295,5 Millionen und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Aufgrund der weiterhin sprudelnden Gewinne schlägt der Verwaltungsrat eine um 10 Rappen höhere Ausschüttung von 2,70 Franken je Aktie vor. Diese soll sich je zur Hälfte als Dividende bzw. steuerfreie Ausschüttung aus gesetzlichen Kapitalreserven zusammensetzen. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei 45,2 Prozent.
Auf den Kanton Luzern entfällt über die Dividende, Kantonssteuern und Abgeltung der Staatsgarantie ein Betrag von 100,8 Millionen Franken (VJ 98,0 Mio).
___ Erfolg in allen Ertragspfeilern gesteigert
Beim zentralen Zinsgeschäft stieg der Nettoerfolg trotz des Nullzinsumfelds um 3,2 Prozent auf 458,1 Millionen Franken. Das Ergebnis sei über den Erwartungen ausgefallen, heisst es. "Wir konnten mit unserem taktischen Zinsmanagement die Auswirkungen des Nullzinsumfelds erfolgreich dämpfen", lässt sich Finanzchef Marcel Hurschler zitieren. Im zweiten Halbjahr sei der Zinserfolg jedoch um 5,4 Millionen Franken gesunken.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zog um 10,1 Prozent auf 143,2 Millionen Franken an. Den grössten Beitrag hätten Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft geleistet. Das Ergebnis wurde zudem von einer guten Nachfrage nach Vermögensverwaltungs- und Vermögensberatungs-Mandaten gestützt.
Das vergleichsweise kleine Handelsgeschäft wuchs um mehr als ein Drittel auf 76,0 Millionen Franken, was vor allem auf eine gute Kundennachfrage in allen Handelssparten zurückzuführen sei, heisst es. Der gesamte Geschäftsertrag verzeichnete damit ein Plus von 6,2 Prozent auf 691,0 Millionen Franken.
Die Bank verwaltete per Ende Jahr Kundenvermögen in der Höhe von 42,6 Milliarden Franken. Zum Halbjahr waren es noch 40,1 Milliarden gewesen. Der Zufluss von Neugeldern lag netto bei 1285 Millionen Franken und damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (768 Mio). Der Performance-Beitrag durch die gute Entwicklung an den Aktienmärkten machte derweil 1,8 Milliarden Franken aus.
___ Kosten-Ertragsverhältnis bleibt stabil
Die Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 326,4 Millionen Franken an. Dabei legte der Sachaufwand (+11,5%) deutlich stärker zu als der Personalaufwand (+4,5%). Dies wurde laut Mitteilung vor allem mit höheren Investitionen in IT, Marketing und Strategieentwicklung sowie Ausgaben für Jubiläumsanlässe begründet.
Das Kosten-Ertrags-Verhältnis kam bei 46,1 Prozent zu liegen und damit auf Vorjahresniveau. Die LUKB blieb damit klar unter der selbst gesetzten Schwelle von 50 Prozent.
___ 2026 stabiler Gewinn erwartet
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management optimistisch. So sterbt es bei den Beratungs- und Vermögensverwaltungsmandaten ein Wachstum um mindestens 1,2 Milliarden Franken an. Zudem soll ein zinsunabhängiger Erfolg von mindestens 240 Millionen Franken erwirtschaftet werden.
Jedoch dürfte das anhaltende Nullzinsumfeld beim Zinserfolg "gewisse Spuren hinterlassen", heisst es. Die Rückgänge sollten jedoch teilweise durch ein Wachstum im Kreditgeschäft ausgeglichen werden können.
Unter dem Strich erwartet die Bank einen Konzerngewinn von mindestens 295 Millionen Franken und damit auf dem Niveau von 2025. Auch die Cost-Income-Ratio soll unter der Grenze von 50 Prozent bleiben.
Luzerner Kantonalbank erwirtschaftet Rekordgewinn
Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat das Rekordergebnis vom Vorjahr noch einmal gesteigert. Die Aktionäre können sich zudem auf eine höhere Ausschüttung einstellen.Der Geschäftserfolg, der bei Banken das Mass der operativen Leistung angibt, stieg 2025 um 5,0 Prozent auf 333,8 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 295,5 Millionen und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Aufgrund der weiterhin sprudelnden Gewinne schlägt der Verwaltungsrat eine um 10 Rappen höhere Ausschüttung von 2,70 Franken je Aktie vor. Diese soll sich je zur Hälfte als Dividende bzw. steuerfreie Ausschüttung aus gesetzlichen Kapitalreserven zusammensetzen. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei 45,2 Prozent.
Auf den Kanton Luzern entfällt über die Dividende, Kantonssteuern und Abgeltung der Staatsgarantie ein Betrag von 100,8 Millionen Franken (VJ 98,0 Mio).
___ Erfolg in allen Ertragspfeilern gesteigert
Beim zentralen Zinsgeschäft stieg der Nettoerfolg trotz des Nullzinsumfelds um 3,2 Prozent auf 458,1 Millionen Franken. Das Ergebnis sei über den Erwartungen ausgefallen, heisst es. "Wir konnten mit unserem taktischen Zinsmanagement die Auswirkungen des Nullzinsumfelds erfolgreich dämpfen", lässt sich Finanzchef Marcel Hurschler zitieren. Im zweiten Halbjahr sei der Zinserfolg jedoch um 5,4 Millionen Franken gesunken.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zog um 10,1 Prozent auf 143,2 Millionen Franken an. Den grössten Beitrag hätten Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft geleistet. Das Ergebnis wurde zudem von einer guten Nachfrage nach Vermögensverwaltungs- und Vermögensberatungs-Mandaten gestützt.
Das vergleichsweise kleine Handelsgeschäft wuchs um mehr als ein Drittel auf 76,0 Millionen Franken, was vor allem auf eine gute Kundennachfrage in allen Handelssparten zurückzuführen sei, heisst es. Der gesamte Geschäftsertrag verzeichnete damit ein Plus von 6,2 Prozent auf 691,0 Millionen Franken.
Die Bank verwaltete per Ende Jahr Kundenvermögen in der Höhe von 42,6 Milliarden Franken. Zum Halbjahr waren es noch 40,1 Milliarden gewesen. Der Zufluss von Neugeldern lag netto bei 1285 Millionen Franken und damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (768 Mio). Der Performance-Beitrag durch die gute Entwicklung an den Aktienmärkten machte derweil 1,8 Milliarden Franken aus.
___ Kosten-Ertragsverhältnis bleibt stabil
Die Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 326,4 Millionen Franken an. Dabei legte der Sachaufwand (+11,5%) deutlich stärker zu als der Personalaufwand (+4,5%). Dies wurde laut Mitteilung vor allem mit höheren Investitionen in IT, Marketing und Strategieentwicklung sowie Ausgaben für Jubiläumsanlässe begründet.
Das Kosten-Ertrags-Verhältnis kam bei 46,1 Prozent zu liegen und damit auf Vorjahresniveau. Die LUKB blieb damit klar unter der selbst gesetzten Schwelle von 50 Prozent.
___ 2026 stabiler Gewinn erwartet
Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management optimistisch. So sterbt es bei den Beratungs- und Vermögensverwaltungsmandaten ein Wachstum um mindestens 1,2 Milliarden Franken an. Zudem soll ein zinsunabhängiger Erfolg von mindestens 240 Millionen Franken erwirtschaftet werden.
Jedoch dürfte das anhaltende Nullzinsumfeld beim Zinserfolg "gewisse Spuren hinterlassen", heisst es. Die Rückgänge sollten jedoch teilweise durch ein Wachstum im Kreditgeschäft ausgeglichen werden können.
Unter dem Strich erwartet die Bank einen Konzerngewinn von mindestens 295 Millionen Franken und damit auf dem Niveau von 2025. Auch die Cost-Income-Ratio soll unter der Grenze von 50 Prozent bleiben.
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