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22.03.2026 14:44:58
Die SNB habe die Instrumente, um der Frankenaufwertung gegenzusteuern, sagte Kern. Daher verstehe er nicht, "warum sie derzeit so zurückhaltend agiert". Die Frankenaufwertung von 10 Prozent gegenüber dem Dollar im vergangenen Jahr wirke für Breitling wie ein zusätzlicher Zoll.
Generell sei das Unternehmen daran, mit spezialisierten Anwälten in den USA zu viel bezahlte Zölle zurückzufordern. Es handle sich um einen "langwierigen Prozess". Die USA blieben aber "ein sehr wichtiger und starker Markt", der trotz Zölle weiter zulege, zumindest in Lokalwährung.
___ Schnelle Markterholung im Nahen Osten erwartet
Zum Krieg im Nahen Osten - die Region macht rund 5 Prozent des Umsatzes aus - sagte Kern: "Wenn sich die Lage beruhigt, kommt der Markt meiner Ansicht nach schnell zurück."
Die Scheichs zeigten sich zuletzt etwa "demonstrativ" in der Dubai Mall. "Sie wollen die Normalität bewahren", so der CEO.
Auf die Frage nach dem möglichen Einfluss eines längeren Ausfalls Dubais und der Emirate antwortete er: "Diese Frage stelle ich mir nicht." Kriege seien externe Faktoren, die man als Unternehmen nicht beeinflussen könne. Da müsse man durch.
___ Grosse Ziele mit neuer Marke
Der Konzernchef sagte weiter, dass die Breitling-Gruppe mit der neu lancierten Uhrenmarke Universal Genève einen Milliardenumsatz anstrebe. Das Ziel sei, in den Kreis von Marken wie Patek Philippe, Audemars Piguet oder Richard Mille vorzustossen.
Einen Börsengang der Gruppe nannte Kern schliesslich als eine "plausible Option". Mit drei Marken ergebe das mehr Sinn als mit einer.
Denkbar sei aber auch, dass die heutigen Besitzer CVC und Partners Group durch einen Ankerinvestor abgelöst würden. "Es gibt verschiedene Exit-Strategien", so Kern. Der 61-Jährige ist seit 2017 CEO und Mitinhaber von Breitling.
Breitling-Chef: Bin enttäuscht von der SNB
Zürich (awp) - Breitling-Chef Georges Kern wirft den Schweizer Währungshütern im Kampf gegen den starken Franken Passivität vor: "Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von der Nationalbank", sagte er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag".Die SNB habe die Instrumente, um der Frankenaufwertung gegenzusteuern, sagte Kern. Daher verstehe er nicht, "warum sie derzeit so zurückhaltend agiert". Die Frankenaufwertung von 10 Prozent gegenüber dem Dollar im vergangenen Jahr wirke für Breitling wie ein zusätzlicher Zoll.
Generell sei das Unternehmen daran, mit spezialisierten Anwälten in den USA zu viel bezahlte Zölle zurückzufordern. Es handle sich um einen "langwierigen Prozess". Die USA blieben aber "ein sehr wichtiger und starker Markt", der trotz Zölle weiter zulege, zumindest in Lokalwährung.
___ Schnelle Markterholung im Nahen Osten erwartet
Zum Krieg im Nahen Osten - die Region macht rund 5 Prozent des Umsatzes aus - sagte Kern: "Wenn sich die Lage beruhigt, kommt der Markt meiner Ansicht nach schnell zurück."
Die Scheichs zeigten sich zuletzt etwa "demonstrativ" in der Dubai Mall. "Sie wollen die Normalität bewahren", so der CEO.
Auf die Frage nach dem möglichen Einfluss eines längeren Ausfalls Dubais und der Emirate antwortete er: "Diese Frage stelle ich mir nicht." Kriege seien externe Faktoren, die man als Unternehmen nicht beeinflussen könne. Da müsse man durch.
___ Grosse Ziele mit neuer Marke
Der Konzernchef sagte weiter, dass die Breitling-Gruppe mit der neu lancierten Uhrenmarke Universal Genève einen Milliardenumsatz anstrebe. Das Ziel sei, in den Kreis von Marken wie Patek Philippe, Audemars Piguet oder Richard Mille vorzustossen.
Einen Börsengang der Gruppe nannte Kern schliesslich als eine "plausible Option". Mit drei Marken ergebe das mehr Sinn als mit einer.
Denkbar sei aber auch, dass die heutigen Besitzer CVC und Partners Group durch einen Ankerinvestor abgelöst würden. "Es gibt verschiedene Exit-Strategien", so Kern. Der 61-Jährige ist seit 2017 CEO und Mitinhaber von Breitling.
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