Presseschau vom Wochenende 1 (03./04. Januar)
Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:
CRANS-MONTANA: Sämtliche Medien befassen sich verständlicherweise ausführlich mit der Aufbereitung der Brandkatastrophe in Crans-Montana, die mit der hohen Zahl an Opfern zu einem nationalen Trauerfall wurde. Bundespräsident Guy Parmelin hat für den kommenden Freitag gemeinsam mit den Kirchen einen nationalen Trauertag angekündigt.
MICROLINO: Microlino, der Hersteller von kleinen Elektroautos, befindet sich in einer schwierigen Lage. "Es könnte deutlich besser laufen", sagte
,Wim Ouboter, der Erfinder und Hersteller des Microlino auf die Frage wie das Geschäft laufe in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Die hohen Kosten für Energie und Administration würde es nahezu unmöglich, den Microlino, der derzeit in Turin hergestellt wird, weiter in Europa zu bauen. "Wenn wir aus der EU oder der Schweiz nicht mehr Unterstützung erhalten, müssen wir die Produktion einstellen - oder nach China verlagern", erklärte Ouboter. Er kritisierte zudem die Politik in der Schweiz. Satt die Mikromobilität als innovative neue Fahrzeugklasse zu unterstützen, legt der Bundesrat dem Unternehmen Steine in den Weg. (SoZ; S. 37)
GROUPE MUTUEL: Groupe Mutuel, die Walliser Krankenkasse mit Sitz in Martigny, kürzt die Leistungen für Patienten mit Muskelverspannungen. Per Mitte April 2026 führt die Krankenkasse einen neuen Tarifrahmen für Leistungen der Alternativmedizin ein, wie es in einem Artikel der "Schweiz am Wochenende" heisst. Damit will die Kasse "eine kontrollierte Kostenentwicklung in den Zusatzversicherungen sicherstellen und Prämienerhöhungen begrenzen", wie sie in einem der Zeitung vorliegenden Brief schreibt. Neu vergütet die Groupe Mutuel nur noch 60 Minuten einer Behandlung - die auch 90 oder 120 Minuten dauern können - und zahlt nur noch für fünf Behandlungen plus acht andere Therapien. Für jeweils vier weitere Therapien braucht es einen zusätzlichen medizinischen Bericht. Zuvor gab es keine offizielle Limite für die Anzahl Behandlungen. Laut einer Sprecherin der Kasse sind weniger als 5 Prozent der Kunden davon betroffen. Gemäss der Zeitung waren indes Anfang 2025 rund 1,1 Millionen Personen bei der Kasse zusatzversichert, so dass die Zahl der Betroffenen bei über 50'000 liegen könnte. (SaW; S. 11)
BUNDESVERWALTUNG: Seit Mitte Dezember haben 54'000 Arbeitsplätze der Bundesverwaltung gemäss der "NZZ am Sonntag" Zugang zum KI-Tool Copilot von Microsoft. Eine spezifische Schulung erhielten die Mitarbeitenden nicht, wie ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung mitteilte. Für Mitarbeitende der Verwaltung sei ein solches Angebot aber geplant. Auch die Parlamentsmitglieder hätten keine Schulung erhalten. Laden die Politikerinnen und Politiker kritische Daten in das Tool, bewegen sie sich an der Grenze zur Amtsgeheimnisverletzung, wie die Zeitung schrieb. Die Parlamentsdienste hätten keine zusätzlichen Richtlinien im Umgang mit Copilot vorgesehen. Das sei nicht notwendig, teilten sie laut der Zeitung mit. Ob die US-Behörden Zugriff auf verarbeitete Daten haben, bleibt gemäss der "NZZ am Sonntag" offen. (NZZaS; S.
Zum gleichen Thema
| NEUE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN | 05.01.2026 12:40:18 | Nestlé ruft Säuglingsnahrung in mehreren Ländern vorsorglich zurück |