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Unternehmensergebnis   10.02.2026 07:01:05

Teamviewer blickt vorsichtig aufs neue Jahr - Marktumfeld schwankungsanfällig

GÖPPINGEN (awp international) - Der Fernwartungssoftwareanbieter Teamviewer hat sich angesichts des wechselhaften Marktumfelds vorsichtige Ziele für das neue Jahr gesetzt. Das Management um Chef Oliver Steil rechnet damit, dass der Umsatz 2026 währungsbereinigt stagnieren oder um bis zu 3 Prozent wachsen wird, wie der MDax-Konzern am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem vergleichbaren Pro-Forma-Umsatz von 767,5 Millionen Euro aus dem Vorjahr wären das bis zu rund 790,5 Millionen Euro Erlös. Analysten rechneten zuletzt im Schnitt mit um die 784 Millionen Euro. Wie bereits bekannt, war der pro-forma-Erlös vergangenes Jahr währungsbereinigt um 5 Prozent geklettert.

Basierend auf dem jüngst erzielten Wachstum des Vertragsbestandes und dem schwankungsanfälligen Umfeld blicke das Unternehmen eher vorsichtig auf 2026, hiess es. Im Oktober hatte Teamviewer noch eine Spanne von 790 bis 825 Millionen Euro Umsatz für dieses Jahr in Aussicht gestellt, dann aber im Schlussquartal nur das untere Ende der eigenen Erwartungen erreicht. Strategische Initiativen sollen das Umsatzwachstum beschleunigen, mittelfristig strebt Teamviewer wieder ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an.

Die Gewinnmarge des um Sonderposten bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern dürfte 2026 bei rund 43 Prozent liegen. Vergangenes Jahr war sie vergleichbar (pro-forma) um einen Prozentpunkt auf rund 44 Prozent gestiegen. Mit den Pro-forma-Kennzahlen unterstellt Teamviewer, dass der grösste Unternehmenszukauf der US-Firma 1E aus Vergleichbarkeitsgründen schon voll zum Geschäftsjahr zählt. Der Nettogewinn 2025 ging um 4 Prozent auf 118,2 Millionen Euro zurück.


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