Novartis-Mittel Vanrafia verbessert Nierenwerte bei IgAN-Patienten
Basel (awp) - Novartis hat neue Ergebnisse zu seinem Medikament Vanrafia (Atrasentan) vorgelegt. In der zulassungsrelevanten Studie "Align" wurden Erwachsene mit der Nierenerkrankung IgA-Nephropathie (IgAN) behandelt. Dabei habe das Novartis-Mittel den Verlust der Nierenfunktion verlangsamt, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht.
Über einen Zeitraum von mehr als zweieinhalb Jahren schnitt Vanrafia besser ab als ein Placebo. Auch vier Wochen nach Ende der Behandlung war die Nierenfunktion bei den behandelten Patienten messbar stabiler.
Positive Effekte zeigten sich auch bei Patienten, die zusätzlich moderne Diabetes- und Nierenschutzmittel aus der Gruppe der sogenannten SGLT2-Hemmer einnahmen.
Die IgA-Nephropathie ist eine chronische Erkrankung, bei der es durch Ablagerungen in den Nieren zu Entzündungen kommt. Dies kann langfristig zu einem fortschreitenden Funktionsverlust führen. Ziel der Behandlung ist es, diesen Prozess möglichst zu verlangsamen.
Vanrafia war 2025 in den USA und in China bereits beschleunigt zugelassen worden, um die Eiweissausscheidung im Urin zu verringern - ein wichtiger Risikofaktor für das Fortschreiten der Erkrankung. Auf Grundlage der nun vorliegenden Studiendaten plant Novartis, 2026 eine reguläre Zulassung zu beantragen.
Zum gleichen Thema
| UNTERNEHMENSERGEBNIS | 13.02.2026 07:33:11 | Leclanché kann Januar-Löhne nicht zahlen und sucht frisches Geld |